Die Gladiators verlieren in Weißenfels

Am Ende gingen ihnen die Kräfte aus...

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier mussten beim Mitteldeutschen Basketball Club die nächste Auswärtsniederlage hinnehmen. Nach einer bärenstarken ersten Halbzeit verloren die Moselstädter das Kräftemessen mit dem Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga deutlich mit 95:70 (41:39). Trotz des Punktverlustes stehen die Gladiatoren weiterhin auf dem 7. Tabellenplatz.

Trier / Weißenfels. Ohne die erkrankten Pablo Coro und Jermaine Bucknor starteten die RÖMERSTROM Gladiators mit Kevin Smit, Simon Schmitz, Joey van Zegeren, Johannes Joos und Brandon Spearman in die Partie gegen den Mitteldeutschen Basketball Club.

Trier begann stark, spielte aggressiv und ging früh mit 7:2 in Führung. Erst zur Mitte des ersten Viertels fanden die Wölfe allmählich in die Partie und drehten das Spielgeschehen erstmals in der sechsten Spielminute (8:7). Die Gladiators leisteten sich in dieser Phase immer wieder Unkonzentriertheiten in der Vorwärtsbewegung, hielten sich jedoch im Anschluss durch einen bärenstarken Brandon Spearman (10 Punkte) im Spiel. Beim Stand von 18:17 zu Gunsten der Hausherren ging es in das zweite Viertel.

Bis zur Halbzeitpause blieb die Partie weiter hart umkämpft. Es war ein wahres „Auf und Ab“, das sich den Zuschauern in der Stadthalle Weißenfels bot. Legte eine Mannschaft vor, so konterte die jeweils andere im direkten Gegenzug. Die RÖMERSTROM Gladiators – eigentlich als klarer Außenseiter nach Sachsen-Anhalt gereist – hielten sich durch eine unfassbare Energieleistung im Spiel und boten den favorisierten Wölfen bis zu diesem Zeitpunkt Paroli. Mit einem Rückstand von zwei Zählern ging es für die Moselaner in die Halbzeitpause (41:39).

Nach dem Seitenwechsel gerieten die Trierer anschließend völlig aus dem Tritt und wurden bis zur Mitte des dritten Viertels durch einen 21:0-Lauf der Hausherren förmlich überrollt (62:41). Erst in der 25. Spielminute gelang den van den Berg-Schützlingen ihr zweiter Korberfolg des Spielabschnitts. Gladiators-Kapitän Simon Schmitz verwandelte einen freien Drei-Punkte-Wurf zum zwischenzeitlichen 62:44. Es war der Startschuss für eine bessere Phase der Römerstädter, die den Abstand zu den Wölfen bis zum Schlussabschnitt auf 12 Punkte verkürzten (64:52).

Doch der Mitteldeutsche BC ließ sich in den Schlussminuten nicht mehr aus der Ruhe bringen und demonstrierte im letzten Viertel seine ganze Klasse. Bei den RÖMERSTROM Gladiators machte sich der hohe Energieaufwand aus der ersten Halbzeit sichtlich bemerkbar. Selbst einfachste Würfe verfehlten den Korb, Pässe kamen nicht mehr beim Mitspieler an. Die Wölfe hingegen nutzten die Schwäche der Gäste aus Rheinland-Pfalz eiskalt aus und gewannen am Ende verdient mit 95:70.

Trotz der Niederlage stehen die RÖMERSTROM Gladiators weiterhin auf dem 7. Tabellenplatz und belegen damit einen der für die Playoff-Teilnahme berechtigenden ersten acht Ränge.

Bereits am kommenden Freitag gilt es diesen zu behaupten. Dann treffen die Trierer auswärts auf die Hamburg Towers. Die Hansestädter sitzen den Moselanern mit aktuell 20 Punkten fest im Nacken.

Sprungball in der Inselpark-Halle ist um 19:30 Uhr. Sportdeutschland.tv überträgt das Spiel live.

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