Die Kino-Woche: Alien: Covenant – Der Klassiker ist zurück!

Das Kino-Monster schlechthin tobt durch die Säle der Region

Wir haben die aufgeräumte Programm-Übersicht für die kommende Kino-Woche. Neustarts, Empfehlungen und was sonst noch so läuft.

Die genauen Spielzeiten der einzelnen Filme gibt’s auf Cinemaxx.de und bei Broadway Trier.

 

Neustart(s) der Woche:

Alien: Covenant

Unser Kino-Experte Markus ist schon ganz aufgeregt und hat euch im Vorhinein schon einen kleinen Überblick über „Alien Covenant“ zusammengestellt: Alien: Covenant – 8 Fakten die man vorm Schauen wissen sollte! Nach Ridley Scotts vieldiskutiertem „Alien“-Prequel „Prometheus“ nähert sich die Geschichte nun wieder dem Science-Fiction-Klassiker von 1979 an und positioniert sich zeitlich zwischen beiden Filmen. Wieder ist es ein Raumschiff in den unendlichen Weiten des Weltraums, dass auf einen fremden Planeten stößt, auf dem es nur einen Bewohner gibt: den synthetischen David, gespielt von Ausnahme-Darsteller Michael Fassbender. Was es mit dem undurchsichtigen Roboter auf sich hat und wann das schleimige Kino-Monster auf die Leinwand tritt, müsst ihr selbst im Kino eures Vertrauens herausfinden…

 

Weiterhin im Cinemaxx im Programm:

 

Kopfkino im Broadway

Während es im Cinemaxx immer gerne laut wird, gibt es im Broadway Trier auch leisere Töne zu hören…die unheimliche Stille des Weltalls in „Alien: Covenant“ gehört diese Woche zwar auch dazu, aber es gibt auch zwei geerdetere Neustarts:

Die andere Seite der Hoffnung

Khaled (Sherwan Haji), ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström (Sakari Kuosmanen) ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein herunter-gewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen bietet beides Vorzüge. (Quelle: Verleih)

 

Jahrhundertfrauen

Kalifornien, Ende der 70er Jahre – eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields (Annette Bening), eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie (Greta Gerwig), die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie (Elle Fanning), ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen füreinander ein – und es gelingt ihnen eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen. (Quelle: Verleih)

Des Weiteren laufen:

  • Alien Covenant
  • Boss Baby
  • Conni & Co 2 – Das Geheimnis des T-Rex
  • Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf
  • Ein Dorf sieht schwarz
  • Guardians of the Galaxy
  • Ich. Du. Inklusion. – Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft
  • King Arthur: Legend of the Sword (OV)
  • King Arthur: Legend of the Sword
  • Sieben Minuten nach Mitternacht (OV)  (unsere Review: Filmkritik – Sieben Minuten nach Mitternacht)
  • Überflieger: Kleine Vögel – Grosses Geklapper

 

Und was läuft an der Uni? Cineasta!

Neben dem Standard-Programm gibt’s an dieser Stelle auch einen Hinweis auf das wöchentliche Kinoprogramm des cineasta an der Universität Trier, wo zweimal wöchentlich (Dienstag und Mittwoch) Filme verschiedenster Genres und Epochen gezeigt werden.

Dienstag, 23.5.2017

Die Taschendiebin (OmdU)

Am kommenden Dienstag, den 23. Mai 2017, gibt es im Hörsaal 3 um 20 Uhr das Korea-Epos „Die Taschendiebin“ auf Koreansch mit deutschen Untertiteln zu sehen.

Korea in den 1930er Jahren: In dem von Japanern besetzten Land lebt die Taschendiebin Sookee (Kim Tae-ri) unter Kriminellen. Von dort rekrutiert sie der Heiratsschwindler Fujiwara (Ha Jung-woo) für seinen nächsten Coup. Sookee soll als Dienstmädchen bei der japanischen Adligen Hideko (Kim Min-hee) eingeschleust werden, welche bei ihrem Onkel in Korea lebt und diese in die Arme Fujiwaras treiben. So will man an das Erbe der reichen Gräfin herankommen. Dieser Plan wird jedoch gefährdet, als Sookee immer mehr in den Bann der schönen und mysteriösen Gräfin gezogen wird. Während sich die beiden Frauen allmählich näher kommen und Fujiwara und Hidekos Onkel Kouzuki (Cho Jin-woong) ihre eigenen Pläne und Vorstellungen haben, verschwimmen die Loyalitäten und Gefühle immer mehr und nichts ist mehr sicher.

Als Kurzfilm vor dem Hauptfilm wird gezeigt: „Alte Schule“

Mittwoch, 24.5.2017

Nebel im August

Am kommenden Mittwoch, den 24. Mai 2017 gibt es das deutsch-österreichische Drama „Nebel im August“ im Hörsaal 3 um 20 Uhr zu sehen, welches in Kooperation mit dem Referat für politische Bildung gezeigt wird.

Der 13-jährige Ernst Lossa (Ivo Pietzcker) – im Deutschland der 1940er Jahre als „Zigeuner“ und „asozialer Psychopath“ beschimpft – gelangt 1942 in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren. Er gewöhnt sich schnell an das Anstaltsleben und findet auch Freunde, insbesondere die an Epilepsie leidende Nandl (Jule Hermann). Selbst der Leiter Dr. Walter Veithausen (Sebastian Koch) gibt sich fast schon väterlich. Als jedoch immer mehr Patienten scheinbar an einer plötzlichen Lungenentzündung sterben, erkennt der aufgeweckte Junge rasch die finstere Wahrheit: Die Todesfälle sind nicht bloßer Zufall, sondern Teil eines skrupellosen Programms zur Auslöschung „unwerten“ Lebens. Zusammen mit Nandl plant Ernst schließlich die Flucht. Basierend auf dem gleichnamigen Tatsachenroman von Robert Domes verfilmt Kai Wessel mit „Nebel im August“ ungeschönt die zweite Phase des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms. Ernst Lossas Schicksal steht exemplarisch für tausende Menschen, die der NS-Euthanasie zum Opfer fielen.

Als Kurzfilm vor dem Hauptfilm wird gezeigt: „Aus Mangel an Beweisen“

Stichworte:

Kommentare (0)

Trackback URL | RSS

Antworten

Wir freuen uns über Kommentare und möchten allen Lesern die Möglichkeit geben, kritisch zu den Themen und Artikeln Stellung zu beziehen und ihre Meinung kundzutun. Wir behalten uns das Recht vor, jeden Kommentar vor Veröffentlichung redaktionell zu überprüfen und nur Kommentare freizuschalten, die sich sachlich mit dem Thema des Beitrags beschäftigen.
Spielregeln