Die Kino-Woche: Guardians of the Galaxy Vol. 2

In einer etwas anderen, weit entfernten Galaxie...

Wir haben die aufgeräumte Programm-Übersicht für die kommende Kino-Woche. Neustarts, Empfehlungen und was sonst noch so läuft.

Die genauen Spielzeiten der einzelnen Filme gibt’s auf Cinemaxx.de und bei Broadway Trier.

 

Neustart(s) der Woche:

 

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Diese Woche gibt es definitiv kein Vorbeikommen an diesem Film! Wer auch nur ansatzweise ein Faible für Science-Fiction-Action mit dem Augenzwinkern von der Größe des Todessterns hat, muss James Gunn’s abgefahrenen Weltraum-Trip mit Sahne-Soundtrack sehen. Und auch wenn Marvel draufsteht, hat „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ so viel mit dem immer gleichen Comic-Brei zu tun wie Waschbären mit Raumschlachten! Wer den Zusammenhang verstanden hat, hat seine Tickets vermutlich sowieso schon reserviert….alle anderen schauen bitte nochmal den grandiosen ersten Teil und pilgern anschließend in die Kinos für die Nummer 2. Die „Guardians of the Galaxy“ mögen aus dem Marvel-Kosmos stammen, sind in der generischen Blockbuster-Welt aber in ihrer vollkommen überzogenen Machart und der erfrischenden Inszenierung von James Gunn ein angenehmes Beispiel für inspiriertes Filmemachen auf Multi-Millionen-Dollar-Niveau.

Weiterhin im Cinemaxx im Programm:

 

Kopfkino im Broadway

Während es im Cinemaxx immer gerne laut wird, gibt es im Broadway Trier auch leisere Töne zu hören, wobei diese Woche sogar hier die „Guardians of the Galaxy“ ihr Unwesen treiben!
 

Die Schlösser aus Sand

In der französischen Tragikomödie „Die Schlösser aus Sand“ muss Éléonore mit ihrem Ex-Freund Samuel das Haus ihres Vaters am Meer verkaufen, nachdem dieser verstorben ist. Da beide noch etwas für einander empfinden, stellt sich die eigentlich rein geschäftliche Angelegenheit als schwieriger heraus als gedacht.

Des Weiteren laufen:

  • A United Kingdom
  • A United Kingdom (OmU)
  • Bibi & Tina – Tohuwabohu Toal
  • Boss Baby
  • Conni & Co 2 – Das Geheimnis des T-Rex
  • dancing Beethoven
  • Der junge Karl Marx
  • Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf
  • Die Schöne und das Biest
  • Ein Dorf sieht schwarz
  • Guardians of the Galaxy (OV)
  • Guardians of the Galaxy
  • Moonlight
  • The Founder (OmU)
  • The Founder
  • Verleugnung
  • Verleugnung (OV)

Und was läuft an der Uni? Cineasta!

Neben dem Standard-Programm gibt’s an dieser Stelle auch einen Hinweis auf das wöchentliche Kinoprogramm des cineasta an der Universität Trier, wo zweimal wöchentlich (Dienstag und Mittwoch) Filme verschiedenster Genres und Epochen gezeigt werden.
 

Trumbo

Am Dienstag, den 2. Mai, gibt es um 20:00 Uhr im Hörsaal 3 an der Universität Trier das Bio-Pic „Trumbo“ zu sehen. Hollywood während des Kalten Krieges: Dalton Trumbo (Bryan Cranston) lebt den amerikanischen Traum. Als aufsteigender und talentierter Drehbuchautor steht er kurz vor dem ganz großen Durchbruch in der Traumfabrik und auch ansonsten könnte es für ihn nicht besser laufen. Doch das ändert sich schlagartig, als er als Mitglied der Kommunistischen Partei ins Visier von US-Behörden und anti-sowjetischen Kreisen Hollywoods gerät. Als er vor dem Kongress seine Aussage verweigert und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird, bricht seine Karriere in sich zusammen. Er landet auf der so genannten „Schwarzen Liste“ und wird als Kommunist gebrandmarkt. Doch Trumbo will für seine Überzeugungen kämpfen und beginnt nach seiner Entlassung, unter Pseudonym weiterhin Drehbücher zu schreiben. Das macht ihn zur Zielscheibe der Konservativen, darunter auch der Kolumnistin Hedda Hopper (Helen Mirren). Diese wollen Trumbos Rückkehr in die Filmbranche mit allen Mitteln verhindern.

Im Vorfeld wird der Kurzfilm „Demnächst hier“ gezeigt.
 

Lowlife Love (OmDU)

In Kooperation mit der Fachschaft Japanologie zeigt der CineAsta am Mittwoch, den 3. Mai um 20:00 Uhr im Hörsaal 3 der Universität Trier die japanische Tragikomödie „Lowlife Love“ im japanischen Originalton mit deutschen Untertiteln.

„Filmemachen das ist… als wäre man einem dreckigen Miststück verfallen.“ Darüber lässt sich sicher streiten. Unbestreitbar ist aber die Tiefe der Hingabe, mit der viele Filmemacher an ihren Beruf herangehen. Doch Ruhm ist vergänglich und besonders in der Filmwelt herrschen rigide Regeln: Wer nicht abliefert, der ist schnell weg vom Fenster. Da gerät ein großer Erfolg, den man als junger Regisseur gemacht hat, schnell zu einer unüberwindbaren Hürde. Mit dem noch vorhandenen Restruhm nutzt Tetsuo der inzwischen 39 Ex- Regiestar junge Autoren und Schauspieler gnadenlos aus, bis ihm eines Tages die talentierte Minami über den Weg läuft. Tetsuo wittert die einmalige Chance für ein Comeback. „Lowlife Love“ ist eine lakonische, teils hundsgemeine Abrechnung mit der japanischen Filmindustrie, beweist dabei aber feinsten Galgenhumor und einen Hang zum Tragischen.

Im Vorfeld wird der Kurzfilm „Heiko, der Knüppel“ gezeigt.

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