Die Kino-Woche: Pitch Perfect 3

Die Barden Bellas melden sich zurück

Wir haben die aufgeräumte Programm-Übersicht für die kommende Kino-Woche. Neustarts, Empfehlungen und was sonst noch so läuft.

Die genauen Spielzeiten der einzelnen Filme gibt’s auf Cinemaxx.de und bei Broadway Trier.

Neustart(s) der Woche:

Pitch Perfect 3

Schwommen die Barden Bellas nach der gewonnenen Weltmeisterschaft noch auf der Siegeswelle, sieht das Ganze plötzlich ganz anderes aus. Die ehemalige Gruppe muss feststellen, dass es keine berufliche Zukunft für A-Capella-Musiker gibt. Als sich den Freundinnen allerdings die Chance bietet zusammen bei einer USO-Tour in Übersee aufzutreten, beschließen sie ein letztes Mal gemeinsam auf der Bühne zu performen – inklusive fragwürdigen Entscheidungen…

Jumanji: Willkommen im Dschungel

Als sie eine alte Spielkonsole zusammen mit einem Videospiel, von dem sie noch nie gehört haben, entdecken, werden sie sofort in die Dschungelwelt des Spiels hineingestoßen – hinein in die Körper ihrer ausgewählten Avatare, die von Dwayne Johnson, Jack Black, Kevin Hart und Karen Gillan gespielt werden. Schnell finden sie heraus, dass man Jumanji nicht einfach nur spielt, sondern dass Jumanji auch mit einem spielt. Dabei müssen sie das gefährlichste Abenteuer ihres Lebens auf sich nehmen – andernfalls bleiben sie für immer im Spiel gefangen…

Weiterhin im CinemaxX im Programm:

  • Augsburger Puppenkiste: Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel
  • Bad Moms 2
  • Bo und der Weihnachtsstern
  • Burg Schreckenstein
  • Ferdinand – Geht tierisch ab!
  • Daddy’s Home 2 – Mehr Väter, mehr Probleme!
  • Coco – Lebendiger als das Leben!
  • Bo und der Weihnachtsstern
  • Happy Deathday
  • Justice League
  • Paddington 2
  • Fack Ju Göhte 3
  • Sneak Preview

Und was hat das Broadway zu bieten?

Dieses bescheuerte Herz

Jede Nacht feiern, einen Audi R8 aus Versehen zuhause im Pool versenken, das findet Lenny ziemlich unterhaltsam. Viel mehr interessiert ihn auch nicht. Er wohnt in der Villa seines Vaters, verschwendet dessen Geld und hält sich für einen Lebenskünstler. In einer tristen Hochhaussiedlung in München, liegt der 15-jährige David im Bett und versucht zu atmen. Seine Mutter Betty muss sofort mit ihm in die Klinik. David ist seit seiner Geburt herzkrank, und ob er seinen 16. Geburtstag feiern wird, kann ihm niemand sagen.

Diese zwei Welten prallen aufeinander, als der Vater von Lenny , ein Herzspezialist, seinen Sohn dazu verpflichtet, sich um seinen Patienten David zu kümmern: David kennt hauptsächlich Operationssäle, Lenny kennt jeden Club in der Stadt. Um bequem davonzukommen, hilft er David vorerst bei den simplen Dingen, die der Junge unbedingt noch erleben möchte: coole Klamotten kaufen, einen Sportwagen klauen, solche Sachen. Dabei merkt er schnell, dass Davids Leben an einem seidenen Faden hängt. Das ist zu viel Verantwortung für den Lebemann Lenny. Außerdem will David jetzt Mädchen kennenlernen, sich verlieben, wie soll Lenny das organisieren? Aber da hängt er schon fest in einer Freundschaft, so ernsthaft, so intensiv, so ausgelassen, als gäbe es kein Morgen – und das stimmt ja vielleicht.

La Mélodie – Der Klang von Paris

Der Violinist Simon Daoud steht vor einer neuen Aufgabe, die ihn mit bis dato unbekannten Problemen konfrontiert: Statt in den Konzertsälen der Welt zu spielen, versucht er, eine Schulklasse in einem Pariser Banlieue für dasGeigenspiel zu begeistern. Die raue Atmosphäre und die ablehnende Haltung seiner Schüler lassen ihn mehr als einmal daran denken, das Handtuch zu werfen. Doch da ist auch Arnold, ein junges Talent, das er mit viel Engagement fördert. Aber immer wieder gibt es unerwartete Rückschläge. Wird es Simon gelingen, seinen großen Traum von einem Konzert mit seinen Schülern in der Philharmonie, wahr werden zu lassen?

Ansonsten läuft im Broadway:

  • Star Wars: Die letzten Jedi
  • Coco – Lebendiger als das Leben!
  • Ferdinand – Geht STIERisch ab!
  • Zwischen zwei Leben
  • Lieber Leben
  • Burg Schreckenstein
  • Der Mann aus dem Eis
  • Bo und der Weihnachtsstern

Und was läuft an der Uni? CineAStA!

Neben dem Standard-Programm gibt’s an dieser Stelle auch einen Hinweis auf das wöchentliche Kinoprogramm des CineAStA an der Universität Trier, wo zweimal wöchentlich (Dienstag und Mittwoch) Filme verschiedenster Genres und Epochen gezeigt werden.

Dienstag, 16.01.2018

Dark Blood

Wie Schauspieler River Phoenix die Filmwelt noch geprägt hätte, lässt sich nicht erahnen. Fakt ist, dass der Schauspieler und Bruder von Joaquin Phoenix eine der größten Hoffnungen des amerikanischen Films war und viel zu jung, im Alter von nur 23 Jahren, 1993 starb. Für den dritten Film unserer „Lost & Found“ Reihe wählen wir „Dark Blood“, denn dieser blieb für sage und schreibe 19 Jahre unveröffentlicht, da Hauptdarsteller River Phoenix während der Dreharbeiten verstarb. Der große Reiz von „Dark Blood“ liegt wohl nicht in seiner Story, es geht um einen von Phoenix gespielten Wüstenbewohner, der zu lange durch Militärversuche verursachte Radioaktivität ausgesetzt war, sondern im Kniff, mit dem der Regisseur fehlende Teile ersetzt und in den Köpfen der Zuschauer zu sich bewegenden Bildern formt. Denn der Film bleibt ein Fragment, es wurde nicht nachgedreht! Sluizer beweist mit „Dark Blood“, eine Erweckung von den Toten ist möglich, zumindest im Film.

Im Vorfeld wird der Kurzfilm „You and Me“ gezeigt.

Mittwoch, 17.01.2018

Waking Life

Schaut man im CineAStA-Archiv nach, wird man feststellen, dass Richard Linklater einer der von uns meistgezeigten Regisseure ist. Der gebürtige Texaner erfindet sich seit dem Beginn seiner Filmkarriere immer wieder neu, „Waking Life“ ist sein wohl experimentellster Film, der schon rein optisch völlig aus dem Rahmen fällt. Linklater verwendete real gedrehte Filmszenen, die er mit Hilfe von Rotoskopie in traumwandlerische Bildsequenzen verwandelte, welche sich jeder schriftlichen Beschreibung verwehren – man muss es einfach gesehen haben. „Waking Life“ ist existenzialistisch, verträumt, philosophisch und dabei nie pathetisch, die auftretenden Charaktere scheinen aus dem Leben gegriffen, ihre Dialoge hat jeder von uns bereits selbst geführt. Sein optischer Stil mag etwas abschreckend wirken, er ist aber eine der visuell eindrücklichsten filmischen Erfahrungen dieses Jahrtausends. Linklater legte fünf Jahre später mit „A Scanner Darkly“ einen weiteren grandiosen Film mit diesem Verfahren nach.

Im Vorfeld wird der Kurzfilm „Never Drive a Car When You’re Dead“ gezeigt.

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