Die Trierer Einbruchs-Opfer

Der Weiße Ring

Das es in Trier und der Region vermehrt zu Einbrüchen kam, ist längst kein Geheimnis mehr. Die Trierer Polizei und der Weiße Ring bieten Hilfe und Aufklärung. Dabei gehen sie auch auf die Opfer ein. Folgende Meldung der Polizeiinspektion Trier erreichte unsere Redaktion.

Trier. Polizei und Weißer Ring geben Tipps zum Thema „Einbruch“ – Kostenlose, professionelle Hilfsangebote

Wie schütze ich mich vor Einbrechern? Was kann ich tun, wenn bei mir eingebrochen wurde? Wo bekomme ich professionelle Hilfe? Diese und weitere Fragen beantworten Experten der Polizei und des Weißen Rings am 22. März von 11 bis 15 Uhr in der Trier-Galerie.

„Einbruchschutz“ ist das Thema über das der Weiße Ring und das Polizeipräsidium Trier am Tag der Kriminalitätsopfer informieren. Von elf bis 15 Uhr stehen Experten der Opferschutzorganisation und der Polizei im Untergeschoss der Trier-Galerie Rede und Antwort. An Infoständen und mit praktischen Beispielen geben sie Tipps zum Einbruchschutz und die Nachsorge im Falle eines erfolgten Einbruchs.

„Von der Vorsorge bis zur Nachsorge bieten wir ein abgerundetes Angebot für alle Interessierten“, sagt die Opferschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Trier, Jennifer Schmidt, die auch am Tag der Kriminalitätsopfer persönliche Beratungen anbietet.

In den Jahren 2009 bis 2014 sind die Wohnungseinbruchsdiebstähle in Deutschland um 35 Prozent gestiegen. Die Zahlen für das Jahr 2015 liegen zwar noch nicht abschließend vor, lassen aber einen Anstieg erkennen. Schwachstellen an Häusern und Wohnungen sind immer noch die Fenster und Türen.

An einem Infostand kann man den Unterschied zwischen einem normalen und einem einbruchhemmenden Fenster sehen und selbst ausprobieren, wie einfach ein normales Fenster zu knacken ist.

Oft kommt die Erkenntnis, sein Haus oder seine Wohnung zu sichern, zu spät. Ist man erstmal Opfer eines Einbruchs geworden, ist der finanzielle Schaden zwar belastend. Viel schwerer wiegen jedoch die seelischen Folgen.  Angstgefühle, Schlafstörungen, Unsicherheit, Stress und Anspannung können gravierende Folgen sein. Fast zehn Prozent der Einbruchsopfer verkaufen anschließend ihr Eigentum, weil sie sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlen. Aus Angst ändern sie häufig ihr Verhalten und liebgewonnene Gewohnheiten. Damit geht ein Stück Lebensqualität verloren.

Damit es erst gar nicht dazu kommt bieten Polizei und Weißer Ring Hilfen an.

Der Weiße Ring berät zur Opfernachsorge bzw. Betreuung des Opfers, ab dem Zeitpunkt des Einbruchs bis hin zum möglichen Gerichtsverfahren. Waltraud Krämer vom Weißen Ring: „Im Laufe der vergangenen Jahre  haben die Telefonberatungen nach Einbrüchen merklich zugenommen.“

Die Opferschutzbeauftrage des Polizeipräsidiums Trier, Jennifer Schmidt, informiert über Hilfsangebote für Einbruchsopfer und erklärt die Arbeit der Polizei und den Ablauf der Ermittlungen.

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