Dolphins gewinnen Heimspiel

Gegner aus Köln auf Augenhöhe

TRIER. Es war das erwartet enge Spiel gegen einen starken Gegner auf Augenhöhe.  Gegen die Köln 99ers konnten sich die DONECK Dolphins Trier am Samstagmittag dennoch am Ende deutlich mit 72:57 durchsetzen.

SONY DSC

„Ich habe vor dem Spiel in der Kabine gesagt, dass das Team, was besser als Mannschaft zusammenspielt, das Ding gewinnen wird“, so ein sichtlich erleichterter Dirk Passiwan nach dem Spiel. Und das Team musste es heute definitiv richten. Die Kölner, die mit einer Niederlage zum Saisonauftakt nach Trier reisten, begannen stark. Vor allem gegen den Topscorer der Trierer verteidigten die Gäste stark. Mit teilweise drei Spielern wurde Passiwan attackiert, so dass dieser in den ersten drei Vierteln nicht wirklich ins Spiel fand.

Nach einem nervösen und zerfahrenen Beginn des Spiels, bei dem die Kölner vor allem über ihren Center Jordan Luce immer wieder zu Punkten kamen.

Die Dolphins wollten nach der Niederlage in Hamburg in der vergangenen Woche mehr in der Defensive arbeiten. Dies gelang den Trierern in den ersten Minuten nicht. Passiwan nahm bereits nach 4 Minuten die erste Auszeit, um seinem Team lautstark zu erklären, welche Fehler gemacht wurden.

Und sein Team verstand seine Ansage. Im zweiten Abschnitt gelang es den Gastgebern, sich Punkt um Punkt abzusetzen. Zur Halbzeit stand ein 9-Punkte-Vorsprung.

SONY DSCWer allerdings gedacht hatte, dass das Spiel damit durch sei, hatte sich getäuscht. Die Kölner kamen hochmotiviert aus der Kabine. Sie pressten die Spielmacher der Trierer nun bereits in der gegnerischen Hälfte und störten den Aufbai der Dolphins. Und plötzlich waren die Gäste bis auf 2 Punkte dran. Das Spiel drohte zu kippen. Diana Dadzite und ein starker Jack Davey hielten jedoch degegen und konnten mit einer 8:0-Serie für ein wenig Entspannung beim Team und den Fans sorgen.

Auch im letzten Viertel waren es diese beiden Spieler und ein gut aufgelegter Edgaras Ciaplinskas, die dafür sorgten, dass die Kölner nicht mehr herankamen. Trier spielte nun clever, ließ den Ball laufen und setze sich immer weiter ab.

„Es war ein harter, aber verdienter Sieg. Wir haben heute gesehen, dass wir auch gewinnen können, wenn Dirk nicht 40 Punkte macht. Das Team hat es heute sehr gut aufgefangen“, so Co-Trainer Hermann Anell. Passiwan fügt hinzu: „Wir haben in dieser kurzen Zeit bereits gut als Mannschaft zusammengefunden. Mit nur zwei Neuzugängen haben wir nicht viel umzustellen.“

In der kommenden Woche treffen die DONECK Dolphins dann  in der Halle der Universität auf die Mannschaft des RSV Lahn-Dill. „Nach dem Abgang von Steve Serio haben sie ihr System umgestellt. Ich schätze sie noch stärker ein, als im letzten Jahr. Da brauchen wir von den Rängen jede Unterstützung!“

Kader: Dirk Passiwan (14), Diana Dadzite (16), Edgaras Ciaplinskas (16), Ryan Wright (6), Jack Davey (16), Valeska Finger (n.e.), Martin Koltes (4), Frank Doesken (n.e.)

 

Fotos: DONECK Dolphins Trier

Kommentare (0)

Trackback URL | RSS

Antworten

Wir freuen uns über Kommentare und möchten allen Lesern die Möglichkeit geben, kritisch zu den Themen und Artikeln Stellung zu beziehen und ihre Meinung kundzutun. Wir behalten uns das Recht vor, jeden Kommentar vor Veröffentlichung redaktionell zu überprüfen und nur Kommentare freizuschalten, die sich sachlich mit dem Thema des Beitrags beschäftigen.
Spielregeln