Dolphins verneigen sich vor den Thuringia Bulls

Zu viele vergebene Chancen ergeben eine 49:78 Niederlage für die Trierer Dolphins

Der Trierer Trainer Dirk Passiwan hätte zur Motivation sagen können „Geht da raus und habt Spaß und gewinnt“. Allerdings fehlten die letzten zwei Worte, so dass das Spiel eher eine Verneigung vor dem „Favoriten“, dessen „hoher Qualität“ oder gar „dem besten Team Europas“ war.

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier mussten am Samstagnachmittag gegen die RSB Thuringia Bulls die erste Niederlage der laufenden Bundesligasaison einstecken. In einer über weite Strecken einseitigen Partie gelang es dem Team um Spielertrainer Dirk Passiwan nicht, den Favoriten aus Thüringen, der zu den besten Teams Europas zählt, zu stoppen. Am Ende der Spielzeit stand eine 49:78 Niederlage.

Es war das erwartet schwere Spiel. Gegen die RSB Thuringia Bulls, die mit Nationalspielern gespickt sind, setzte es die erste Niederlage. Vor allem Alex Halouski war kaum zu stoppen. Mit insgesamt 38 Punkten war der deutsche Nationalspieler am Ende der 40 Minuten auch erfolgreichster Werfer seines Teams.
„Geht da raus und habt Spaß“, forderte Spielertrainer Dirk Passiwan vor Spielbeginn. Eine Einstellung, die gegen eine der europaweit besten Mannschaft zum Erfolg führen sollte. „Es wird mit das einfachste Spiel der Saison“, prognostizierte ein Fan vor dem Spiel, „wir haben gegen die Thüringer ja nichts zu verlieren.“
Dass am Ende des Spiels eine klare Niederlage stand, war vor allem der hohen Qualität des Gegners und der mangelnden Chancenverwertung auf Trierer Seite zuzuschreiben. Konnte man das erste Viertel noch offen gestalten (12:16), setzte sich der Favorit im weiteren Spielverlauf Punkt und Punkt ab. „Wir haben in den ersten Minuten gar nicht schlecht gespielt“, so Passiwan, der wieder einmal Topscorer seiner Mannschaft war. Triers gute Defensive zwang die Thüringer immer wieder zu schweren Schüssen, die ihr Ziel nicht fanden. Unter dem Korb wurde jedoch zu oft schlecht verteidigt, so dass die Mannschaft aus Elxleben immer wieder zu zweiten Chancen kam. Unter dem Korb war es Halouski, der diese Chancen nutze.

Tommie Gray und die Dolphins hatte das Nachsehen

Mitte des zweiten Viertels stellten die Bullen auf Presse um, was die Offensive der Dolphins vor Probleme stellte. Unnötige Ballverluste durch schlechte Pässe waren die Folge. Trotzdem blieben die Gastgeber bis zur Halbzeit auf Schlagdistanz (26:36).

In Halbzeit zwei zeigten die Gäste dann, warum sie zu den Top 3 in Deutschland zählen. Andre Bienek, der in der ersten Halbzeit noch einige Fahrkarten schoss, traf nun auch von außen. In der Zone war Alex Halouski nicht zu stoppen. Auf Trierer Seite verfehlten zu oft die Bälle das Ziel. Mit einer Trefferquote knapp über 30 % war es nicht möglich, den starken Gästen Paroli zu bieten.

Am Ende stand ein deutliches 49:78. „Diese Niederlage wird uns nicht zurückwerfen. Wir werden in der kommenden Woche hart arbeiten, besser trainieren und dann hochmotiviert nach Zwickau fahren. Das ist ein wichtiges Spiel für uns.“

Statistik:

DONECK Dolphins Trier (Kader):
Mattijs Bellers (4), Edgaras Ciaplinskas (4), Frank de Jong (4), Florian Ewertz (2), Alieu Faal (n.E.), Tracey Ferguson (4), Valeska Finger (0),Tommie Gray (4), Martin Koltes (0), Anni Nickels (n.E.), Dirk Passiwan (27), Edwin Klein (n.E.)

Beste Werfer auf Seiten der Thüringer waren Andre Bienek mit 15 und Alex Halouski mit 38 Punkten.

Zuschauer: 300

// Danke an Bastian Lütge, dem Pressesprecher der DONECK Dolphins Trier

Foto: Doneck Dolphins Trier

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