DONECK Dolphins ziehen ins Viertelfinale ein

Sieg in Dreierrunde gegen Hamburg und Tübingen

Die DONECK Dolphins Trier stehen im Viertelfinale um den DRS-Pokal. In einer Dreierrunde konnten sich die Trierer in Tübingen gegen die BG Baskets Hamburg und die Gastgeber aus Tübingen durchsetzen und treffen nun im Viertelfinale auf die Lahn-Dill Skywheelers.

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze heißt es im Fußball. Dass auch beim Rollstuhlbasketball Überraschungen im Pokal passieren ist eher selten. So hatten die Gastgeber aus Schwaben gegen die beiden Bundesligisten nicht den Hauch einer Chance. Im ersten Spiel gegen die Hamburger musste man sich mit 52:96 geschlagen geben.

Das zweite Spiel war also schon eine Vorentscheidung um den Einzug in die nächste Runde. Im Aufeinandertreffen der beiden Bundesligisten war Triers Spielertrainer Dirk Passiwan nach dem Spiel nicht zufrieden. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht das gespielt, was wir können. In der Halbzeit haben wir gesagt, dass wir uns mehr konzentrieren müssen, um gegen Hamburg zu bestehen.“ Und seine Mannschaft sollte die Worte verstanden haben. Nach der Halbzeit kamen die DONECK Dolphins besser ins Spiel und konnten sich das dritte Viertel mit 28:18 sichern. Die Vorentscheidung in einem engen Spiel, an dessen Ende die Dolphins mit 81:73 vom Feld rollen konnten.

Das zweite Spiel gegen Tübingen nutze Passiwan, um einige Lineups zu testen. Diana Dadzite wurde für die nächsten Aufgaben in der Liga geschont, Dirk Passiwan selber nahm sich viele Auszeiten und ließ seinen Backup Frank Doesken aufs Feld, der gegen den Regionalligist 16 Punkte erzielen konnte. „Tübingen hat eine sehr junge Mannschaft, die dieses Wochenende sicherlich genutzt hat, um Erfahrung zu sammeln. Wenn sie das Team so zusammenhalten, werden sie in der Regionalliga eine sehr gute Rolle spielen“, lobte Triers Spielertrainer das gegnerische Team nach der Partie. Das Spiel selber ist schnell beschrieben. Bereits im ersten Viertel zeiget sich der Klassenunterschied. Mit 28:1 konnten die Dolphins schon früh die Weichen auf Sieg stellen.

„Wir haben ein paar Lineups probiert, die wir sonst in der Liga nicht spielen. Dass nicht alles klappt, war mir bewusst, aber es war ein insgesamt guter Test.“ Mit 93:28 konnte man das Spiel

Im Viertelfinale treffen die Dolphins nun auf die Zweitvertretung des RSV Lahn-Dill, die Lahn-Dill Skywheelers.

Dirk Passiwan ist zuversichtlich. „Natürlich nehmen wir dieses Spiel genauso ernst wie jedes andere. Wir haben die große Möglichkeit, mal wieder ins Final Four einzuziehen. Diese Chance wollen wir natürlich nutzen und vielleicht im Pokal die Überraschung schaffen!“

 

Wright (Hamburg: 5/ Tübingen: 15), Rossi (9/8), Davey (0/2), Dadzite (14/n.e.), Passiwan (39/24), Heimbach (0/6), Doesken (n.e./16), Beijer (14/22)

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