Ein Stück mehr Freiheit für Flüchtlinge in Trier

Internetzugang für Flüchtlinge

Das Internet hat sich von einem Modem-Geräusch am Telefonhörer zu unserem täglichen Begleiter, unserem unbegrenzten Wissens- und Meinungzugang gemausert. Eine immense Freiheit, die nun auch endlich den Flüchtlingen in der Flüchtlingsunterkunft Bekond zukommt. Sicher ein großer Schritt nach vorne für die Flüchtlinge.

Trier. Die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel „St. Thomas“ am Brunnenhof in Bekond (Verbandsgemeinde Schweich) ist seit dem 19. Januar 2016 mit Freifunk versorgt. Die etwa 50 dort untergebrachten Bewohnerinnen und Bewohner, die überwiegend aus Syrien stammen, haben nun kostenfrei und ohne Beschränkungen Zugang zum Internet. Ein Internetzugang erleichtert den Flüchtlingen das Erlernen der deutschen Sprache und hilft dabei, den Kontakt zu Angehörigen in der Heimat oder in anderen Asylunterkünften aufrecht zu erhalten.

Direkt nach dem Aufstellen der beiden Router haben die Geflüchteten das freie WLAN entdeckt. Etwa 20 Geräte haben sich sofort mit dem Netz verbunden, unter anderem, weil die Flüchtlinge schon zuvor (z. B. in Trier) Freifunk genutzt haben. Ein direkter Anwohner der Unterkunft teilt seinen Internetanschluss und ermöglicht so die Versorgung der Asylunterkunft. Wir suchen jedoch noch andere Anwohnerinnen und Anwohner, die bereit sind, ihren Internetanschluss zu teilen und so einen besseren und ausfallsichereren Internetzugang für die Geflüchteten zu ermöglichen.

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