Ein Willenssieg – 1:0 für die Eintracht

Rugg sichert Heimsieg

Mit starkem Willen gewann die Eintracht Trier gegen den Bahlinger SC mit einem 1:0 im heimischen Moselstadion. Charlie Rugg sicherte den Treverern den Sieg im Heimspiel.

Trier. Am 26. Spieltag gelang dem SVE der fünfte Heimsieg in Folge. Nach einem Tor vom eingewechselten Charlie Rugg verließ der SVE mit einem 1:0 als Sieger das Feld. Das Spiel sahen 2020 Zuschauer.

Eintracht Trier bleibt im Moselstadion eine Macht. Gegen den Bahlinger SC siegte der SVE 1:0 und fuhr damit den fünften Heimsieg in Folge ein. „Wir haben nicht unverdient das 1:0 gemacht. Über 90 Minuten haben wir den Willen gezeigt, das Spiel zu gewinnen. Im Gegensatz zu dem Spiel in Neckarelz hat die Mannschaft das Spiel souverän über die Zeit gebracht“, lobte Trainer Peter Rubeck die Leistung seiner Schützlinge.     

Gegen den Aufsteiger vom Kaiserstuhl tauschte Peter Rubeck in der Startformation auf zwei Positionen. Oliver Laux rückte für Christoph Buchner in der Innenverteidigung. Auf der rechten Außenbahn spielte Robin Garnier anstelle von Daniel Hammel.

In der Anfangsphase traf die Eintracht auf einen starken, gut organisierten Gegner. Die Mannschaft vom Kaiserstuhl stand kompakt und unterband mit viel Laufarbeit das Offensivspiel der Moselaner. Auch die erste Chance gehörte den Gästen. In der 16. Minute rettete Mario Müller in höchster Not gegen den einschussbereiten Bryan Gaul. Der Nachschuss von Aslan Ulubiev ging über die Querlatte. Die nächsten beiden Gelegenheiten gehörten der Eintracht, beide waren Standardsituationen. In der 23. Minute missglückte eine Bahlinger Kopfballabwehr fast zum Eigentor und landete am Pfosten. Etwas später sauste ein Freistoß von Christian Telch aus 19 Metern knapp am Bahlinger Tor vorbei (36.). Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die Halbzeitpause. „Insgesamt muss ich dem Gegner ein riesen Kompliment machen. Ihr Tabellenstand sagt nichts über das Leistungsvermögen aus. In der ersten Halbzeit haben sie uns gut attackiert und haben uns früh angelaufen. Daran mussten wir uns zunächst gewöhnen und konnten am Anfang nicht alles optimal lösen“, analysierte Peter Rubeck nach Spielende.

Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich ein flottes und hochinteressantes Spiel. Der SVE machte dabei in der Vorwärtsbewegung den besseren Eindruck. Zwei Minuten waren vergangen, als Benedikt Koep nach einer Ecke von Christian Telch die erste gute Gelegenheit verbuchen konnte. Wenig später scheiterte Patrick Lienhard nach einer Kombination zwischen Mario Müller und Benedikt Koep am Bahlinger Torhüter Dennis Müller (55.). Eine spielentscheidende und für den SVE glückliche Szene ereignete sich in der 57. Minute. Aslan Ulubiev hatte der SVE-Abwehr den Ball geklaut und diese bereits ausgespielt. Brisant: nach einem Handspiel des SVE ließ Schiedsrichter Asmir Osmanagic zunächst Vorteil gewähren, den der Bahlinger SC aber völlig unnötig über den im Abseits postierten Dennis Bührer ausspielte. Dies wäre der sichere Führungstreffer für die Gäste gewesen.

Stattdessen hatte Peter Rubeck das Glück auf seiner Seite. Denn in der 59.Minute bewies der Trierer Trainer ein gutes Händchen und wechselte mit Charlie Rugg den Siegtorschützen ein. Rund zehn Minuten nach seiner Einwechslung wurde der Winterneuzugang über die rechte Seite steil geschickt, bewies seine Schnelligkeit und zirkelte den Ball überlegt am Bahlinger Torhüter zum 1:0 vorbei (71.). Es war der Endstand im Moselstadion. „Wir wollten mit Charlie Rugg und Daniel Hammel noch zwei Offensive auf der Bank lassen, die wir reinbringen konnten. Das hat hat sehr gut funktioniert“, freute sich Peter Rubeck.

Schon am Dienstag geht es für den SVE weiter. Dann trifft der SVE im Nachholspiel auf die Mannschaft der Stunde, die U23 der TSG Hoffenheim.

Statistik:

Eintracht Trier:  Keilmann – Riedel, Dingels, Laux, Müller – Garnier (59. Rugg), Telch, Spang (71. Hammel), Anton (79. Buchner) – Koep, Lienhard

Bahlinger SC: Müller – Wehrle, Buhovac, Adam, Waldraff – Klein, Bührer – Ilhan (79. Sautner), Häringer (87. Göppert), Ulubiev (79. Fiand) – Gaul

Tore: 1:0 (71.) Rugg

Schiedsrichter: Asmir Osmanagic

Zuschauer: 2020

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