Eine Woche Eifel für die Polizei

Bürgerforum zum Thema Einbruchschutz

Eine Woche lang hat die Polizei auf den Straßen der Eifel Fahrzeuge und Personen kontrolliert. Zivilfahnder und uniformierte Beamte waren von Montag 8. August, bis Freitag, 12. August, an stationären und mobilen Kontrollstellen im Einsatz – Bürgerforum zum Thema Einbruchschutz. 

Stationäre Kontrollen bei Wiesbaum und Niederkyll und mobile Kontrollen auf den Straßen des Vulkaneifelkreises standen auf dem Einsatzplan der Beamtinnen und Beamten der Polizeidirektion Wittlich, die zeitweise von Kräften der Bereitschaftspolizei Wittlich und des Zolls unterstützt wurden. Jeweils tagsüber kontrollierten bis zu 30 Beamtinnen und Beamte in Zivil und Uniform über 250 Autos und rund 280 Personen. Neben dutzenden von Verkehrsverstößen stellten sie u.a. Verstöße beim Umgang mit Abfällen durch Schrottsammler fest, was Strafanzeigen nach sich zog. Einer Zivilstreife fiel ein Motorrollerfahrer in Müllenborn auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Wie sich herausstellte, hatte der 19-jährige Fahrer sein Fahrzeug offensichtlich so manipuliert, dass es schneller fuhr, als erlaubt. Zudem hatte der Mann keine Fahrerlaubnis. Ihn erwartet jetzt ebenfalls eine Strafanzeige. „Neben dem Aspekt der Verkehrsüberwachung hatte diese Kontrollwoche auch eine sichtbare Steigerung der polizeilichen Präsenz zu Folge und damit eine präventive Wirkung im Hinblick auf Straßenkriminalität und Einbruchsdelikte“, sagt Einsatzleiter Polizeioberrat Dietmar Braun von der Polizeiinspektion Bitburg. Die Polizei würde diesen Themen auch weiterhin große Aufmerksamkeit widmen und zielgerichtete Maßnahmen durchführen, meinte Braun.

Über die Entwicklung der Einbruchskriminalität und den Schutz vor Einbrechern im Vulkaneifelkreis und im Eifelkreis Bitburg-Prüm informiert die Polizei bei einem Bürgerforum am 12. September um 19.30 Uhr im Bürgerhaus in Lissingen. Experten der Polizei und aus der Politik werden über das Thema informieren und in einer Podiumsdiskussion auch zu anderen Themen Rede und Antwort stehen.

Text und Bild: Polizei Trier 

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