Einsatz von Spezialeinheit wegen mögl. Kindeswohlgefährdung

Sondereinsatz in Nittel

Am gestrigen Mittwochnachmittag kam es zum Einsatz einer Spezialeinheit der Polizei nach Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung.

Trier / Nittel. Aufgrund einer Anzeige wegen einer möglichen Kindeswohlgefährdung in einer Wohnung in Nittel musste die Polizei Kräfte eines Spezialeinsatzkommandos zur Klärung der Situation in den Einsatz bringen. Das dreijährige Mädchen konnte ebenso wohlauf angetroffen werden wie seine Mutter und deren Lebensgefährte. Kind vom Jugendamt in Obhut genommen, Verantwortlicher vorläufig festgenommen.

Der Grund für diese besondere Sicherheitsmaßnahme lag in einem Hinweises an die Polizei in Saarburg, dass der Verantwortliche psychisch labil, aggressiv und gewalttätig sei. Ferner stand die Frage im Raum, dass der 23-jährige Luxemburgische Staatsangehörige möglicherweise bewaffnet sein könnte. Im Zuge der Vorbereitungen der konkreten polizeilichen Maßnahmen wurden einige Straßen um das infrage kommende Wohnhaus abgesperrt.

Als die Kräfte der Spezialeinheit um 18.50 Uhr die Wohnung öffneten, konnten sie das Kind, seine 35-jährige Mutter und deren Lebensgefährten antreffen. Der 23-jährige Verantwortliche ließ sich ohne Gegenwehr festnehmen. Die Dreijährige wurde unverletzt im Beisein ihrer Mutter in die Obhut des Jugendamtes übergeben.

Die andauernden Ermittlungen der Polizei müssen nun Klarheit über die Gefahrenlage für das Kind, die Verantwortlichkeit der Mutter sowie den psychischen Gesundheitszustand des 23-Jährigen erbringen.

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