Eintracht-Schwarzmalerei bringt nichts!

Warum soll Elversberg in der anstehenden Begegnung der Favorit sein?

Der Trierer Trainer Peter Rubeck hat inzwischen aufgehört, über Geld zu sprechen. Denn der Herbstmeister Eintracht Trier hat bewiesen, dass das Zusammenspiel in der Mannschaft wie auch die taktische Auswahl der Spieler von Seiten des Trainers oder des sportliche Leiters Heiner Semar den Erfolg bringt. Umso mehr wundert es, warum der Pressesprecher der Eintracht, Alexander Heinen, im Vorbericht zur heutigen Begegnung mit dem SV Elversberg den Eintracht-Torwart-Trainer Michael Weirich zitiert: „Elversberg ist Favorit, denn sie haben ganz andere finanzielle Möglichkeiten.“

Trier / Elversberg. Es wird heute um 19 Uhr im Saarbrücker Ludwigspark eine Top-Begegnung zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellendritten (vgl. unsere Tabelle unten). Ein Punkt trennt die Eintracht Trier vom EV Elversberg. Auch wenn der folgende Text von den SV Elversberg als Favoriten in der Begegnung spricht – wir übernehmen den Pressetext von Alexander Heinen, dem Koordinator für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Eintracht Trier – möchte 5vier.de die Hinspiel-Regel der Eintracht Trier in den Raum stellen:

Alle neun Auswärtsspiele der Hinrunde wurden von der Eintracht Trier mit einem Sieg und drei Punkten für die Eintracht abgeschlossen!
Vom ersten Auswärtsspiel am 8. August 2015 gegen den SV Saar 05 mit einem 3:0 für die Eintracht – bis hin am letzten Samstag gegen den SV Spielberg mit einem 3:1 für die Eintracht. – Warum also eine Schwarzmalerei jetzt bei der Begegnung mit dem SV Elversberg? Die Eintracht ist unser Favorit!

Jetzt zum Pressetext: Schon im Hinspiel deuteten beide Kontrahenten an, welche Rolle sie in der Saison 2015/2016 einnehmen werden. Die SV Elversberg nahm in der ersten Halbzeit die Favoritenrolle an und ging mit zwei Treffern in Führung. Danach wachte die Eintracht im zweiten Durchgang auf und spielte nach Toren von Dennis Gerlinger und Christoph Anton noch 2:2-Unentschieden. Was viele zu dem damaligen Zeitpunkt noch für Unmöglich hielten: die Eintracht blieb anschließend auf Augenhöhe mit dem Meisterschaftsfavorit aus Elversberg. „Da konnte man schon sehen, dass wir nicht ganz chancenlos sind. Obwohl wir einen kleinen Etat haben, können wir gegen große Teams mithalten. Denn Fußball wird nicht auf dem Transfermarkt entschieden. Der Teamgeist zählt“, berichtete Torwart-Trainer Michael Weirich im Vorfeld der Partie. So nahm das kleine Fußballmärchen seinen Lauf. Am Ende der Hinrunde thront der SVE sogar jetzt auf Platz eins. Zu Beginn der Rückrunde steht das Topspiel gegen die SV Elversberg an, die einen Punkt weniger als die Eintracht auf dem Konto haben. „Und das hat sich die Mannschaft hart erarbeitet“, sagte Peter Rubeck nach dem Spiel gegen den SV Spielberg.

Doch wer geht als Favorit in die Partie? Für Michael Weirich sind die Rollen verteilt: „Elversberg ist Favorit, denn sie haben ganz andere finanzielle Möglichkeiten.“ Der Verein aus dem Saarland verfügt über respektablen Etat und baut sein Stadion um, weshalb die Heimspiele aktuell im Saarbrücker Ludwigspark ausgetragen werden müssen. „Wir möchten mit Ehrgeiz und Wille dagegenhalten. Elversberg steht unter Zugzwang. Allerdings sind wir keinesfalls chancenlos. Ganz im Gegenteil.“

Personell hat Trainer Peter Rubeck die Qual der Wahl, denn Michael Dingels und Benedikt Koep kehren nach abgesessener Sperre wieder in den Regionalligakader zurück. Bis auf Silvano Varnhagen und Holger Lemke sind somit alle Spieler einsatzbereit. Der Kampf um die Kaderplätze ist groß. „Peter Rubeck hat der Mannschaft mit Beginn der Trainingswoche klargemacht, dass er 100 Prozent Einsatz sehen will. Jeder der Spieler soll zeigen, dass er gegen Elversberg 90 Minuten spielen möchte. Die vergangenen Spiele haben gezeigt, wie gut das zweite Glied funktioniert und mit welcher vorbildlichen Einstellung die Jungs arbeiten. Aber natürlich sind wir froh über jeden Rückkehrer. Alle werden gebraucht“, schilderte Michael Weirich seine Trainingseindrücke mit Blick auf das Spitzentreffen.

Dabei könnte das Auswärtsspiel zum Heimspiel werden, denn es werden viele reisefreudige Trierer im Saarbrücker Ludwigspark erwartet. Am Moselstadion wurde ein Kartenvorverkauf eingerichtet, bei dem mehr als 150 Tickets abgesetzt werden konnten. Außerdem machen sich mindestens vier Fanbusse auf den Weg in die Saarländische Landeshauptstadt. „Wir werden auf jeden Fall ein Heimspiel haben“, meinte Weirich mit Vorfreude. „Selbst wenn die Trierer zahlenmäßig unterlegen, werden sie in Sachen Lautstärke gewinnen. Im Fan-Umfeld bewegt sich viel.“

Regionalliga Südwest – Tabelle:

Pl. Verein Spiele G U V Tore Diff. Pkt.
1. Eintracht Trier 17 12 3 2 38:14 24 39
2. Waldhof Mannheim 17 12 3 2 33:9 24 39
3. SV Elversberg 17 12 2 3 31:15 16 38
4. 1. FC Saarbrücken 18 10 5 3 27:15 12 35
5. Hessen Kassel 17 7 8 2 20:10 10 29
6. FC 08 Homburg 17 7 7 3 29:16 13 28
7. Kickers Offenbach (M) 17 8 4 5 31:26 5 28
8. TSG Hoffenheim ll 17 7 4 6 36:25 11 25
9. 1. FC Kaiserslautern II 17 5 8 4 25:21 4 23
10. FC-Astoria Walldorf 17 7 2 8 24:26 -2 23
11. FK Pirmasens 16 6 1 9 21:24 -3 19
12. SpVgg Neckarelz 16 5 3 8 20:28 -8 18
13. Wormatia Worms 17 5 2 10 22:31 -9 17
14. SV Spielberg (N) 17 4 3 10 14:30 -16 15
15. TSV Steinbach (N) 17 4 3 10 19:41 -22 15
16. SC Freiburg ll 17 3 5 9 22:34 -12 14
17. Bahlinger SC (N) 17 3 5 9 22:35 -13 14
18. Saar 05 Saarbrücken (N) 18 1 2 15 13:47 -34 5

// Danke an Alexander Heinen, dem Koordinator für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Eintracht Trier

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