Eintracht siegt in Freiburg 5:2

Ihr zweiter Kantersieg bringt die Trierer auf Tabellenplatz 2

Die Eintracht jubelt, die Fans jubeln. – Nach dem im Moselstadion mit 6:0 eindeutig entschiedenen Heimspiel gegen die Kickers Offenbach wurde das gestern in Freiburg ausgetragene Auswärtsspiel mit 5:2 für die Trierer eine Fortsetzung des Torrausches.

Trier. Natürlich ist jedes Spiel eine Herausforderung. Der Trierer Trainer Peter Rubeck hat eine Mannschaft zusammengestellt und motiviert, die mit jedem Spiel das Ziel zu gewinnen besser beherrscht. Vor allem gibt es eine die Mannschaft in dieser Saison auszeichnende Folge an gewonnenen Auswärtsspielen fortzusetzen. Gegen die U23 vom SC Freiburg gelang dies erneut.
Damit ist die Eintracht Trier in der Tabelle auf den zweiten Platz geklettert.

Alexander Heinen, der Koordinator für die Öffentlichkeits- und Medienarbeit der Eintracht Trier war vor Ort:
In Freiburg sorgte die Eintracht schnell für die Führung. Zwar gehörten die Anfangsminuten den Hausherren, doch der SVE zeigte sich in der 14. Minute gnadenlos effektiv. Nach einem Eckball wurde ein Torschuss von Michael Dingels geblockt. Über Umwege kam der Ball zu Daniel Hammel, der den Ball technisch anspruchsvoll als Dropkick im Tor versenkte. Zwei Minuten später hätte Hammel nachlegen können, traf aber nur den rechten Pfosten. Zuvor hatte Patrick Lienhard nach einer tollen Einzelaktion aufgelegt. Noch vor dem Pausenpfiff konnte der Sportclub ausgleichen. Ein Angriff über die rechte Seite wurde nicht gut verteidigt. Im Zentrum konnte Torhüter Chris Keilmann zunächst gegen Fabian Schleusener klären. Der Nachschuss fand schließlich den Weg ins Tor (14.). Wenig später legte der SCF nach. Eine Bogenlampe von Hendrik Hofgärtner senkte sich unhaltbar ins Trierer Tor (31.). Einen weiteren gefährlichen Schuss von Hofgärtner in der 41. Minute konnte Chris Keilmann mit großer Mühe über die Querlatte lenken. Mit dem knappen Rückstand ging die Eintracht in die Halbzeit. „Das Ergebnis zur Pause war verdient“, analysierte Trainer Rubeck, der unter der Woche vor den Freiburgern gewarnt hatte. „Meine Mahnungen gingen in der ersten Halbzeit rechts rein und links wieder raus.“

Zum zweiten Durchgang stellte Trainer Peter Rubeck kräftig um. Robin Garnier kam für Torge Hollmann. Zudem wurde Daniel Hammel neben Benedikt Koep in den Sturm beordert. Die Umstellung fruchtete sofort. Von Beginn an zeigte sich Eintracht hellwach. In der 55. Minute stand Christian Telch im Rampenlicht. Der Freistoßspezialist traf erneut aus großer Distanz. Der Anschlusstreffer war geschafft.

Fest entschlossen drehte die Eintracht das Spiel. Michael Dingels passte von der rechten Seite in den Strafraum. In der Mitte war Christoph Buchner der Abnehmer, der aber  nur den Pfosten traf. Doch Daniel Hammel war reaktionsschnell zur Stelle und schob das Leder über die Linie. Beim darauf folgenden Angriff gelang dem Stürmer der Hattrick. Robin Garnier legte im Zuge eines Konters den Ball rüber. Hammel behielt die Ruhe, legte sich den Ball zurecht und schlenzte ins lange Eck (69.). Der SVE blieb weiter am Drücker und erzielte durch Mario Müller das 5:2 (80.). Nach dem 6:0 gegen die Kickers Offenbach war dies der zweite Kantersieg in Folge.

Trainer Peter Rubeck lobte die Mannschaft insbesondere für die zweite Halbzeit. „Da hat die Mannschaft Moral gezeigt. Durch die Umstellung hat das Spiel besser funktioniert.“ Mit dem Auswärtssieg verdrängte der SVE die SV Elversberg vom zweiten Tabellenplatz. „Aber davon lassen wir uns nicht unter Druck setzen“, meinte Rubeck. „Das ist eine schöne Momentaufnahme.“

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