Eintracht Trier: Aufgaben im Nachwuchsbereich neu verteilt

Aufgaben werden auf mehreren Schultern verteilt - Kompetenzteam "Jugend" übernimmt

Mit Beginn des kommenden Jahres stellt sich Eintracht Trier an der Spitze der Nachwuchsabteilung neu auf – und verteilt nach der Anfang November erfolgten Demission des bisherigen Nachwuchskoordinators Raphaél Laghnej die vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben auf mehrere Schultern.

Porta-Nigra-Cup, Eintracht Trier, Jugend, Jugendfußball: Foto: Sebastian Schwarz

Demnach werden Roman Gottschalk, der im Vorstand des SVE weiterhin für den Nachwuchsbereich zuständig ist, und Roland Seitz als Cheftrainer und Sportlicher Leiter von einem „Kompetenzteam Jugend“ unterstützt. In sportlichen Fragen stehen künftig Herbert Herres und Arno Kömen – nach wie vor zudem als Trainer und Co-Trainer für die Rheinlandliga-U23 zuständig – beratend zur Verfügung. Michael Palm als langjähriger Mitarbeiter der Eintracht-Jugendabteilung kümmert sich schwerpunktmäßig um die Spielbetriebsorganisation und das Passwesen, SVE-Geschäftsstellenleiterin Tanja Schäfer übernimmt den Bereich Finanzen/Rechnungswesen und der Journalist Andreas Arens koordiniert die Pressearbeit.

„Wir haben im Laufe der vergangenen Jahre feststellen müssen, dass die Masse an Aufgaben kaum von einer einzelnen Person alleine bewältigt werden kann und wollen deshalb effizientere, schnellere Wege schaffen, um zu Entscheidungen und Lösungen zu kommen“, skizziert Nachwuchschef Gottschalk die neue Struktur. Mehr Verantwortung sollen künftig auch die jeweiligen Nachwuchstrainer von der U10 bis zur U23 übernehmen. „Wir verfügen über hoch motivierte und fachlich sehr gute ausgebildete Übungsleiter, die zudem allesamt über ein funktionierendes Netzwerk verfügen. Von daher liegt es auf der Hand, einige Kompetenzen auf sie direkt zu übertragen“, so Gottschalk weiter.

Erklärtes Ziel sei es weiterhin, in einem leistungsorientierten Umfeld das Sammelbecken für Talente aus der Eifel-Mosel-Hunsrück-Region zu sein und in den Regionalligen bzw. im jüngeren Bereich in den höchsten Jugendklassen möglichst vorne in den Tabellen mitzumischen.

Mehr denn je sollen in Zukunft die regionale Verankerung und die erhöhte Präsenz in der Region zum Ausdruck kommen. „Unsere Devise ist auch, zurück zu den Wurzeln zu kehren. Wir wollen so zum Beispiel mit unseren Mannschaften auch verstärkt zu hiesigen Turnieren und Tests gegen Mannschaften aus unserer Gegend antreten“, betont Roman Gottschalk außerdem.

Wichtige Aktivitäten wie die Talentsichtungstage, das Sommerturnier um den Porta-Nigra-Cup und die Fußball-Feriencamps werden nach Angaben des Vereins fortgeführt und sollen zum Teil sogar noch ausgebaut werden.

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