Baldo di Gregorio vor dem Abschied?

Eintracht Trier wird den Vertrag mit Baldo di Gregorio möglicherweise nicht verlängern. Der Deutsch-Italiener erfuhr in einem Gespräch mit dem Trainer, dass die Vereinsführung zur neuen Saison nicht mit ihm plane.

Baldo di Gregorio hat sich im Training verletzt und fällt Wochen aus. Hinter der Zukunft in Trier steht ein großes Fragezeichen. Foto: Anna Lena Grasmück

Baldo di Gregorio suchte das Gespräch mit Roland Seitz, dem Coach von Eintracht Trier. Dort ging es um die Frage, ob der Fußball-Regionalligist den auslaufenden Vertrag mit dem Deutsch-Italiener verlängern wird. „Der Trainer hat mir gesagt, dass die Vereinsführung zur neuen Saison nicht mit mir plant. Er hat aber die letzte Wahl und will sich die Sache in den nächsten Wochen durch den Kopf gehen lassen“, sagte di Gregorio, der nun schon nach einer möglichen Alternative Ausschau halten muss. Doppelt bitter für den 29-Jährigen, der in dieser Spielzeit auf zwölf Liga-Einsätze für die Trierer kommt: Im Mannschaftstraining zog er sich nach einem Zweikampf Bänderverletzungen am Sprunggelenk zu. „Ein Band ist gerissen, eins ist angerissen.“ Dennoch hofft di Gregorio, im Endspurt der Saison weiter helfen zu können. „Ich habe Lust, noch ein paar Spiele zu machen.“

Das gilt auch für Mario Klinger, der am Freitag gegen seinen Ex-Verein Hessen Kassel ebenfalls ausfallen wird. „Wie schon im Hinspiel“, stöhnt der Mittelfeldspieler, bei dem sich der Verdacht auf einen schweren Muskelfaserriss im Oberschenkel bestätigt hat. Beim jüngsten Spiel bei der TuS Koblenz (2:2) musste Klinger den Platz nach 37 Minuten verlassen. Wie lange er nicht einsatzbereit ist, konnte der gebürtige Essener nicht sagen. „Der Arzt hat mir keinen genauen Zeitraum genannt, sondern meinte, dass die Pause drei bis acht Wochen dauern könnte. Der Faserriss ist an einer fiesen Stelle unterhalb der Gesäßmuskulatur.“

Fraglich ist noch der Einsatz von Chhunly Pagenburg, der am Mittwoch nur individuelles Training absolvierte. Den Torjäger plagt eine Zerrung der Oberschenkelmuskulatur. „Heute tat es immer noch ein wenig weh“, meinte er. Einsatzbereit meldet sich dafür bereits Andreas Lengsfeld, der sich im Derby am Samstag einen Kapselriss im Finger zuzog, heute aber bereits wieder den Bällen hinterher hechtete. „Es spricht nichts dagegen, dass ich spiele. Ich freue mich. Kassel hat eine starke Mannschaft, die mit ihrer Qualität zu den besten Regionalligateams gehört.“ Dies unterstrichen die Hessen am Dienstag durch einen 3:0-Erfolg im Nachholspiel beim SSV Ulm 1846.

+++Regionalliga in Kürze+++

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Kommentare (3)

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  1. hallo eintrachtler,was wir am freitagabend zusehen bekommen haben , war schon sehr gut, wie der ball lief, über mehere stadionenich verstehe den unmut unseres trainers nicht in der pressekonferenz, das die fans so heftig kritisieren, ist er doch selber schuld, mann hat ja gesehen am freitag, wenn mann bereit ist ein wenig offensiever die spielen, kommt auch der erfolg und das umfeld, kann sich beruhigen, an dieser unruhe, war durch seine spielweise doch nur unser cheftrainer schuldund jetzt braucht er nicht die beleidigte leberwurst zuspielen ich wünsche allen ein erholsames wochenende und für uns am samstag drei punkte egal wie

  2. Peiffje sagt:

    ..um sicherzugehen: der junge hat keine Leistung und muss zurecht gehen, aber sowas wie Seitz ihm angeblich gesagt hat, ist total daneben.

  3. Peiffje sagt:

    Ok…das die Vereinsführung inklusive Trainer in Sachen Menschenführung und aussendarstellung katastrophal sind wurde mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt, aber wenn das da oben stimmt dann muss man auch die Intelligenz infrage stellen. Fan von diesem sauhaufen zu sein ist wirklich nur noch zum schämen.peinlich

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