Erik Michels fällt lange aus – Kein TV-Livespiel gegen Koblenz

Hiobsbotschaft für Offensivtalent - Erik Michels (21) wird am Dienstag am Meniskus operiert - Kein Livespiel zwischen Eintracht Trier und TuS Koblenz

Von Florian Schlecht

Hiobsbotschaft für Erik Michels (21): Das Offensivtalent von Fußball-Regionalligist fällt wegen einer Meniskusverletzung nach eigenen Angaben für „drei bis vier Monate aus“. Vom Tisch ist hingegen das Gerücht, dass das Spiel zwischen Eintracht Trier und der TuS Koblenz live auf Sport1 übertragen wird. 

Michels
Erik Michels fehlt der Offensivabteilung für einige Monate.

Bitterer Rückschlag für Erik Michels. Das Offensivtalent von Eintracht Trier fällt wegen einer Knieverletzung lange aus. „Der Meniskus ist komplett abgerissen. Bis ich wieder voll einsteigen kann, muss ich mich bestimmt drei, vier Monate gedulden“, sagte der 21-Jährige auf 5vier-Nachfrage traurig. Am Dienstag wird Michels operiert. Dabei soll es Aufschluss darüber geben, ob auch Bänder im Knie beschädigt sind. „Der Arzt konnte das bislang nicht ausschließen. Ich hoffe aber, dass es bei der Geschichte mit dem Meniskus bleibt.“ Bereits zum DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln (0:2) war Michels auf Krücken im Moselstadion erschienen. Die Verletzung hatte er sich am Donnerstag zuvor im Mannschaftstraining zugezogen. „In einer ganz normalen Spielform.“ Dabei war der Hoffnungsträger, der auf vier Einsätze und 112 Minuten in der Regionalliga Südwest kommt, erst an dem Tag nach einer vorangegangenen Zyste am Knie erst wieder in die Einheiten eingestiegen. „Der Rückschlag ist für mich nicht einfach zu verdauen, aber das wird schon wieder“, gibt sich Michels kämpferisch, der neben dem Fußball ab August ein Studium in Trier aufnehmen möchte.

Zerstreut hat sich dagegen die Hoffnung, dass das Derby zwischen Eintracht Trier und der TuS Koblenz (Freitag, 30. August, 19 Uhr) auf Sport1 übertragen wird. Das Gerücht kursierte in den letzten Wochen häufiger in Fankreisen. „Das wurde an uns auch nie herangetragen und wäre angesichts der englischen Woche in dem Zeitraum sowieso unmöglich gewesen, weil die Livespiele alle am Dienstag laufen“, so SVE-Geschäftsführer Dirk Jacobs. Als nächste Spiele aus der Regionalliga Südwest, die live über die Bildschirme flimmern, wählte der TV-Sender zwei Spiele von Hessen Kassel aus – die Begegnung mit Waldhof Mannheim am 9. September und das Prestigeduell bei Kickers Offenbach am 14. Oktober.

Über mangelnde Fernsehpräsenz durfte sich Trier am vergangenen Wochenende allerdings auch nicht beschweren. Auf Sky wurde das DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln in voller Länge übertragen, Ausschnitte wurden im ZDF-Sportstudio gezeigt, dazu war Trainer Roland Seitz am Sonntag in die SWR-Sendung „Flutlicht“ eingeladen (zum Video). Auch wenn das Ergebnis mit dem 0:2 nicht stimmte – es war ein großes Fußballfest vor 10.494 Zuschauern im Moselstadion, das nur von den häufigen Pyrotechnik-Unterbrechungen aus dem Kölner Fanblock gestört wurde.

+++Eintracht in Kürze+++

Polizei zieht positives Pokalfazit – Wenig Kritik gab es von Seiten der Polizei zum Pokalspiel gegen Köln. Ein Aufeinandertreffen im Bereich des Stockplatzes führte nach Angaben in einer Pressemitteilung zu einer kurzzeitigen Auseinandersetzung, die aber durch Kräfte der Polizei schnell unterbunden werden konnten. Ein Metzer Fan der Trierer Eintracht, der die Einsatzkräfte mit einem Glas beworfen hat, wurde in Gewahrsam genommen. Acht Personen der Trierer Gruppe erhielten einen Platzverweis, verbunden mit einem Aufenthaltsverbot für den Innenstadtbereich, vier weitere Personen aus dem Trierer Lager wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, konnten nach dem Spiel ihren Weg nach Hause antreten. Ein Polizeibeamter wurde bei diesem Einsatz leicht verletzt. Im Verlauf des Spiels stellten die Beamten zahlreiche Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz fest – aus dem Kölner und Trierer Block wurden bengalische Feuer und Böller gezündet. Dennoch: Polizeidirektor Edmond Steri lobte insgesamt „das insgesamt entspannte und disziplinierte Verhalten der Fans“.

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