Eintracht Trier gehört der Spitzenplatz

Auswärtsspiel-Serie der Eintracht heißt seit gestern "keines verloren"

Die Trierer Spieler des Trainers Peter Rubeck und des sportlichen Leiters Heiner Semar kämpfen weiter. Dass Rückrunden-Pessimisten und Schwarzmaler wie der Eintrachter Torwart-Trainer Michael Weirich ( unser Vorbericht ) auch in Folge lieber schweigen sollten, bewies das gestrige Spiel der Eintracht gegen den SV Elversberg: 1:1 und damit bleibt Trier weiterhin auf Platz 1 der Regionalliga Südwest. – Kleiner Wermutstropfen: Für den Rest der Saison muss es heißen „kein Auswärtsspiel verloren“.

Trier / Elversberg. Die Bühne im altehrwürdigen Ludwigspark war bereitet. Der Tabellenstand sagte alles über die Qualität der beiden Kontrahenten. Zahlreiche Trierer Schlachtenbummler hatten sich auf den Weg in die saarländische Landeshauptstadt gemacht. Der Gästeblock war mit rund 700 Eintrachtlern gut gefüllt – die Fans sorgten für Heimspielatmosphäre gegen die SV Elverberg.

Unbeeindruckt davon machten die Elversberger in der Anfangsphase das Spiel. Trier begann im Vergleich zu den vergangenen Partien passiver. Peter Rubeck ließ die Startformation gegenüber dem Auswärtssieg gegen den SV Spielberg unverändert. In der 8. Minute hatte die Eintracht nach einer Eckballstafette mächtig Glück. Zunächst klärte Michael Dingels einen Schuss von Leonardo Grech in letzter Sekunde. Direkt danach scheiterte Tobias Feisthammel mit einem Fallrückzieher am rechten Pfosten.

Wie aus dem Nichts gelang der Eintracht der Führungstreffer. Christoph Anton legte ein tolles Solo durch das Zentrum auf den Rasen. Jeder, insbesondere die Elversberger Abwehr, rechnete mit einem Querpass auf den mitgelaufenen Matti Fiedler. Doch „Toni“ fasste sich ein Herz und zog aus 23 Metern rotzfrech ab. Ein unhaltbarer Traumschuss, der in der rechten oberen Torecke landete (25.). Fortan baute die SV Elversberg mehr Druck auf. Und kurz vor der Halbzeit konnten die Hausherren ausgleichen. Ein Freistoß von Leandro Grech segelte auf den Kopf von Kevin Maek, der das Leder im Tor von Chris Keilmann unterbrachte (44.). „Er ist einfach sehr schwer zu verteidigen und er hat eine riesen Qualität“, kommentierte Peter Rubeck den Treffer. Maek ist bekannt für seine Kopfballstärke.

Im zweiten Durchgang neutralisierten sich zunächst beide Mannschaften. Gefährlich vor das Tor kamen beide Teams. In der 63. Minute köpfte Kapitän Michael Dingels einen Ball über die Querlatte und rettete vor dem einschussbereiten Mijo Tunjic. Die Flanke kam von David Schloffer. Eine Minute waren die Trierer am Zug. Ein Fehlpass von Torhüter Morten Jensen landete bei Daniel Hammel. Der Elversberger Innenverteidiger Tobias Feisthammel klärte mit Mühe. Die Partie blieb bis zum Schlusspfiff spannend, denn beide Teams lauerten auf den Siegtreffer. Nur wenige Minute vor der Schlusspfiff schwächten sich die Elversberger durch eine rote Karte selbst. Tobias Feisthammel hatte Benedikt Koep rüde von den Beinen geholt. Am Ende blieb es mit bei dem 1:1-Unentschieden. Ein Ergebnis, mit dem Trainer Peter Rubeck gut leben konnte.

„Mit der Leistung der Mannschaft bin ich sehr zufrieden“, lobte der Coach. „Das war heute ein sehr gutes Regionalligaspiel mit viel Tempo.“ Sein Trainer-Pendant Michael Wiesinger fügte hinzu: „Es war der erwartete Abnutzungskampf mit einem gerechten Ergebnis. Arbeit wird im Fußball belohnt, Trier ist ein Paradebeispiel dafür.“

Statistik:

SV Elversberg: Jensen – Kohler, Maek, Feisthammel, Berzel – Schloffer (78. Sellentin), Birk, Washausen, Oesterhelveg (89. Pflügler) – Grech (83. Biankadi) – Tunjic

Eintracht Trier: Keilmann – Fiedler, Buchner, Dingels (78. Laux), Müller – Garnier (55. Koep), Telch, Spang, Anton (73. Gerlinger) – Lienhard – Hammel

Tore: 0:1 (25.) Anton, 1:1 (44.) Maek

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Tobias Feisthammel (84.) nach grobem Foulspiel

Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka

Zuschauer: 2130

 

// Danke an Alexander Heinen, dem Koordinator für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Eintracht Trier

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