Eintracht Trier: Köbi hat das Wort – „Et ass bi et ass!“

Der Stadionsprecher von Eintracht Trier, Martin „Köbi“ Köbler, richtet sich an die Anhänger des Trierer Traditionsklubs. In der Kolumne, die vor jedem Heimspiel der Eintracht erscheint, wird er in einer kurzen Ansprache an die Fans des Regionalligisten die Worte richten, die sonst unausgesprochen bleiben. In dieser Ausgabe widmet er sich vor dem Auftritt gegen Fortuna Köln (Mittwoch, 19 Uhr) Lösungsansätzen in der Krise und einem goldenen Himmel.

Liebe Eintrachtler,

ich denke, wir sollten nicht die Augen davor verschließen, dass wir uns momentan in einer Situation befinden, die uns allen sicherlich keine große Freude bereitet – den Verlauf der letzten Wochen haben wir uns alle – Spieler, Verantwortliche, Ultras, Fans, wir alle – einfach anders vorgestellt. Aber, um das Moselfränkisch etwas zu strapazieren: „Et ass bi et ass!“ – ändern können wir die vergangenen Spiele und Niederlagen nicht mehr. Auch, wenn es natürlich wehtut, den Kampf um die Spitze aus den Augen verloren zu haben.

Aber – und das ist der Punkt: WIR ALLE müssen etwas dafür tun, damit die zweite Hälfte des oben angefangenen Sprichwortes nicht wahr wird („…unn et bleift beschass!“)!  Jetzt, GENAU JETZT, ist die Situation, in der jeder Eintrachtler sich nicht die Frage stellen darf: „Was hat der Verein für mich gemacht?“, sondern: „Was kann ich für den Verein tun?“ – Was kann getan werden, damit die nächste, schwierige Saison im letzten Drittel erfolgreicher verläuft? Was kann ich als Fan bewirken, wo kann ich mich einbringen? Wo kann ich ansetzen, damit dieser so viel beschriebene Funke wieder überspringt?

„Am Ende jedes Sturmes ist ein goldener Himmel“

Ein jeder von uns sollte sich diese Frage stellen – und im Hinterkopf haben, dass auch nach einer nicht so erfolgreichen Rückrunde wieder eine Hinrunde steht, in die man mit Optimismus starten kann. Wie besangen einst „Gary And The Pacemakers“ so schön? „At the end of the storm, there’s a golden sky!“ – am Ende jedes Sturmes ist ein goldener Himmel. Oh ja – und der süße silberne Klang der Lärche.

Leute, ich glaube noch an den goldenen Himmel, an die singende Lerche – an das Ziel, das wir alle vor Augen hatten und das wir alle im Sommer wieder zusammen vor Augen haben sollten. Wir haben doch wirklich viel durchgestanden in dieser harten Zeit von 2005 bis 2010 – seid Euch sicher, irgendwann sind wir auch wieder am Zug.

Vielleicht kommt „Fortuna“ ja ausgerechnet gegen „Fortuna“ morgen abend wieder zu Besuch. Und dann, dann müssen wir alles daran setzen, dass die Glücksgöttin nicht nur zu Besuch kommt, sondern sich häuslich einrichtet an der Ecke Zeughausstrasse / Zurmaiener Straße. Denn wir haben immer noch ein goldenes Ziel vor Augen, Leute: Stichwort Koblenz. 25. April 2012. Pokal-Viertelfinale.

Bis dahin,

„ich saach‘ Eintracht!“ – Euer Köbi.

Eintracht Trier – SC Fortuna Köln / 4. April 2012 / 19 Uhr / Moselstadion Trier

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Kommentare (1)

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  1. kevin -prince sagt:

    ….TRIIIIIIIEEEEERRRRRRRR !!!!!

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