Eintracht Trier: Pollok nach Siegen, Vertrag von Pintol nicht verlängert

Von Florian Schlecht

Die nächsten Spielerwechsel bei Eintracht Trier: Die Sportfreunde Siegen haben die Verpflichtung von Wojciech Pollok vermeldet. Benjamin Pintol erhält kein neues Vertragsangebot.

Wojciech Pollok bejubelt sein Tor gegen Köln II - es war der einzige Treffer im Eintracht-Dress. Foto: Anna Lena Grasmück

Die nächsten Spielerabgänge bei Fußball-Regionalligist Eintracht Trier stehen fest. Wojciech Pollok wird seinen Vertrag an der Mosel auflösen. Am Abend gab NRW-Ligist Sportfreunde Siegen die Verpflichtung des polnischen Angreifers bekannt, der in Trier in dieser Saison nur auf einen Treffer in 14 Spielen kam. Vom Interesse aus Siegen hatte 5vier vorab bereits im April berichtet. Pollok war erst im August 2011 zur Eintracht gewechselt, nachdem er zuvor bei Preußen Münster noch in der 3. Liga gespielt hatte. Dort erlebte er im vergangenen Jahr sein persönliches Highlight, als er beim 3:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach II das 1:0 erzielte. Es war für Münster die Meisterschaft vor 18.500 Zuschauern. In Trier kam Pollok nicht zurecht, fühlte sich in der Mannschaft isoliert und erzielte nur das Tor bei der 1:3-Pleite gegen den 1. FC Köln II. Siegen, das in der kommenden Saison in der Regionalliga West spielen wird, freut sich bereits auf seinen Neuzugang. „Er hat in der Vergangenheit schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er diese Liga beherrscht und viele wichtige Tore schießt. Er ist ein Stürmer, der auch mal ein Spiel alleine entscheiden kann“, so Trainer Michael Boris in einer Mitteilung auf der Homepage des Vereins. Der Coach kennt Pollok bereits aus gemeinsamen Zeiten bei Kickers Emden.

Auch Benjamin Pintol wird zukünftig nicht mehr für Eintracht Trier spielen. „Er wird kein neues Vertragsangebot erhalten“, bestätigte Berater Dr. Heiko Hofstätter. Der 21-jährige Flügelspieler erlebte zuletzt eine echte Leidenszeit. Im April 2011 zog er sich beim FSV Frankfurt II eine Knieverletzung zu, pausierte danach bis zum Winter, wurde kurz vor Ablauf der Transfer-Deadline von Trier unter Vertrag genommen. Der 1,88-Meter-Hüne kämpfte sich danach mit viel Biss wieder heran, überzeugte in einigen Spielen, wurde aber durch eine Lebensmittelvergiftung und auch durch ein Pfeifferisches Drüsenfieber wieder aus der Bahn geworfen.

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Kommentare (1)

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  1. schustermanni sagt:

    nach der leidgeprüften saison , für uns alle , sollte es so langsam an der zeit sein, mit welchen spielern , wir in die neue saison gehen werden , hier fordere ich mehr offenheit von allen verantwortlichen , nach dieser verkorsten saison , hier wurde kein ziel erreicht, und es gab auch keine konsequensen wo bleibt hier die offenheit, und das miteinander sprechen und der teamgeist, ok der vorstand hat viel privates geld reingesteckt , aber trotzdem sind sie keine alleinherscher , hier wünsche ich mir einige leute mit sachverstand und dem nötigen kleingeld, denn sonst wird es diese saison wieder nichtsmit dem aufstieg, gruß manni und hoffentlich habe ich mich geirrt, das mann einmal umdenkt

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