Eintracht Trier reist nach Salmrohr

SVE geht trotz Abwehrsorgen mit Zuversicht ins Derby

Am Samstag kommt es nach zwei Jahren Pause wieder zum Derby zwischen Eintracht Trier und dem FSV Salmrohr. Während die Gastgeber aus dem Salmtal mit zwei torlosen Remis in die Saison gestartet sind, sorgten die Blau-Schwarz-Weißen mit späten Toren in den beiden Auftaktpartien für große Emotionen. Trotz zunehmender Abwehrsorgen geht Eintracht-Coach Daniel Paulus deshalb optimistisch ins Duell mit dem Erzrivalen.

 

„Morgen werden zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die sich nichts schenken werden. Anders als im letzten Spiel gehe ich davon aus, dass der Gegner bis zum Schluss durchhalten und auf seine Chance lauern wird. Aber das wollen wir auch. Natürlich fahren mit dem Ziel nach Salmrohr, die Partie zu gewinnen“, formuliert Eintracht-Cheftrainer Daniel Paulus seine Erwartung an das Aufeinandertreffen mit dem ehemaligen Zweitligisten. Den Schlüssel zum Sieg vermutet der Übungsleiter vor allem in der Defensive: „Wir müssen hinten gut stehen und dann zusehen, dass wir die Möglichkeiten, die sich bieten, nutzen können.“ Insbesondere die Hintermannschaft macht Paulus aktuell aber noch Sorgen. Neben den längerfristigen Ausfällen von Josef Cinar, Michael Dingels und Stephan Schuwerack steht gegen den Lokalrivalen auch Lutz Radojewski nicht zur Verfügung. Der Sommerneuzugang fehlt aus privaten Gründen. „Durch die Abwesenheit von Lutz haben wir hinten natürlich wieder eine Leerstelle. Ich habe da natürlich ein paar Ideen, eine endgültige Entscheidung fällt aber erst nach dem Abschlusstraining“, ließ sich der Coach in der Personalie nicht in die Karten schauen.

 

Während es bei den Gästen aus der ältesten Stadt Deutschlands also eher im Abwehrbereich Engpässe gibt, hat sich Gastgeber FSV Salmrohr bisher vor der Gegners Tor schwer getan. Zum Auftakt spielte die Elf von Ex-SVE-Coach Peter Rubeck gleich zwei Mal 0:0 – zunächst im Heimspiel gegen die TuS Mechtersheim, dann bei der TSG Pfeddersheim. Eintracht-Trainer Paulus warnt deshalb vor zu viel Emotionalität: „Die Jungs sollen dieses Spiel genießen, ein Derby soll auch Spaß machen. Die Emotionen werden sicher auch mal hochkochen, aber wir dürfen die Geduld nicht verlieren. Wenn wir es schaffen, hinten grobe Fehler zu vermeiden, dann können wir das Spiel auch gewinnen.“ Zu einer echten Derby-Atmosphäre gehören bekanntermaßen aber nicht nur zwei Mannschaften, sondern auch die frenetischen Anhänger auf den Rängen, wie der 37-Jährige betont: „Die Unterstützung in dieser Saison war bisher phänomenal. Obwohl spielerisch bei uns noch Sand im Getriebe war, spüren die Fans auch, dass die Mannschaft unbedingt will und immer alles gibt. Wir sind als Team für diesen frühen Zeitpunkt auch schon super zusammengewachsen!“

 

Anstoß im Duell zwischen den beiden Traditionsvereinen ist am Samstag um 15:30 Uhr, gespielt wird im Salmtalstadion.

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