SVE: Eintracht gewinnt 4:0 – Wilhelmi will rauf – VIDEO-Stimmen – Fotos

Am Freitagabend gewinnt der SV Eintracht Trier 05 mit 4:0 (3:0) gegen die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach. Das Team von Trainer Roland Seitz verteidigt damit Tabellenplatz zwei der Regionalliga West.

Nach dem Abpfiff bei den Fans - Kapitän Josef Cinar sah man die Zufriedenheit an. Zur Zeit laufen mit ihm die Vertragsverhandlungen für die nächste Saison - ob er in Trier bleibt?. Foto: Sebastian Schwarz

Das 1:0 erzielte Ahmet Kulabas, nachdem Lukas Mössner ihm den Ball mustergültig vorgelegt hatte, in der 12.Minute. Nur kurze Zeit später war es diesmal der Österreicher Mössner selbst, der den Ball im Gladbacher Gehäuse unterbrachte. In der 28. Minute dann die Vorentscheidung für den SVE: Alban Meha traf nach Vorarbeit von Faz Kuduzovic und Cinar zum entscheidenden 3:0 für das Team von Trainer Roland Seitz. In Halbzeit zwei war es dann Thomas Kraus, der in der 79. Minute von Bernhard Janeczek gefoult wurde – für diese Aktion bekam der Gladbacher die rote Karte. Nur zwei Minuten später erzielte Torge Hollmann per Kopf (nach Vorlage von Alban Meha) den 4:0 Entstand für Eintracht Trier.

Eine Gala-Vorstellung der blau-schwarz-weissen Kicker war es im altehrwürdigen Grenzlandstadion in Rheydt. Entsprechend zufrieden war demnach auch Trainer Roland Seitz: “ In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut agiert und waren endlich auch effektiv im Abschluss. Am Ende des Spiels haben wir wieder einen Haufen Chancen liegen gelassen, aber es hat ja auch so gereicht. Mit dem zweiten Platz sind wir sehr zufrieden, mit den bisher erreichten 60 Punkten auch. Jetzt wollen wir aber auch noch die letzten drei Pflichtspiele der Saison gewinnen.“

Ebenso äusserte sich SVE – Sportvorstand Ernst Wilhelmi gegenüber 5vier.de: “ Wir haben einfach eine super Truppe, die Jungs haben Charakter und geben auch jetzt noch hundertprozentig Gas, obwohl die Meisterschaft schon entschieden ist. Gladbach hatte hier nichts dagegenzusetzen , das war eine hervorragende Vorstellung von uns. Ich hoffe, dass beim kommenden Heimspiel gegen Köln unser Trierer Publikum das honoriert und wir mehr als 2000 Zuschauer begrüßen dürfen.“ Auch der Pokal wirft bereits seine Schatten voraus – Mittwoch in einer Woche steigt das mit Spannung erwartete Endspiel gegen den Rivalen TuS Koblenz. „Das wird mit Sicherheit ein echtes Fussballfest“, sagt Wilhelmi, „wir rechnen mit bis zu 5000 Zuschauern. Und wir sind ganz sicher nicht chancenlos. Wir wollen mit dem Pokalsieg die bisher fantastische Saison krönen.“

Auf dem Transfermarkt gibt es hingegen noch nicht viel Neues zu vermelden. Mit Kapitän Josef Cinar hat es am Freitag ein laut Wilhelmi sehr gutes Gespräch gegeben. „Josef hat sich nach der letzten Saison zu uns bekannt und nach ein paar schwächeren Auftritten in der Hinrunde in diesem Jahr wieder enorm gesteigert. Wir möchten Josef gerne in Trier behalten und er ist auch nicht abgeneigt; ich denke, dass wir hier auf einem guten Weg sind.“

Ernst Wilhelmi - die Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren.

In diesen Tagen und Wochen finden täglich Gespräche mit Spieler und Beratern statt. Wilhelmi sieht den Verein aber nicht unter Druck: „Wir haben bereits zehn Spieler unter Vertrag, das ist für diese Zeit schonmal sehr gut. Viele unserer Spieler haben höherklassige Ambitionen, aber die Angebote sind rar. Der Spielermarkt ist voll mit vertragslosen Spielern, so dass der Druck des Handelns im Moment nicht auf uns lastet. Warten wir mal ab was passiert, mit einigen Spielern sind wir schon weit, unterschriftsreif ist dabei allerdings noch nichts.“

Konkret, was die Zukunft von Torjäger Ahmet Kulabas und Cataldo Cozza betrifft, kann Wilhelmi nur sagen, dass der Verein natürlich beide gerne halten würde: „Wir wollen 90% des Teams halten und diese Basis gezielt mit drei bis vier echten Leistungsträgern verstärken. Man muss jetzt einfach locker bleiben und die Ruhe bewahren. Action ist an anderer Stelle gefragt, und zwar bei der Etat-Planung. Wir wollen in der kommenden Saison wieder oben mitspielen und dazu brauchen wir einfach noch mehr Mittel. Die Weichen werden hierzu in den kommenden beiden Wochen gestellt.“

Neben dem lukrativen Einzug in den DFB-Pokal meint Wilhelmi damit zahlreiche Gespräche, die mit alten und neuen Sponsoren geführt werden. „Wir haben in diesem Jahr sportlich und wirtschaftlich alles richtig gemacht. In der kommenden Saison wollen wir den nächsten Schritt machen und wieder ganz oben mitspielen. Dazu brauchen wir noch mehr Unterstützung von Fans und Sponsoren. Jetzt entscheidet es sich, wo der Weg von Eintracht Trier hinführen soll.“

Im Interview Trainer Roland Seitz, Josef Cinar und Torge Hollmann

Fotos vom Eintracht-Spiel gegen Gladbach II

Fotos: Sebastian Schwarz

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