Endspielzeit! Salmrohr trifft auf Burgbrohl

Alle Infos zum großen Finale.

Der FSV Salmrohr und die Spielvereinigung Burgbrohl bestreiten am Mittwochabend das Finale des diesjährigen Rheinlandpokals. Beide Teams hoffen auf den Sieg und den damit verbundenen Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals. 

Polch. Auf neutralem Platz kommt es zum Showdown zwischen den beiden Oberligisten. Sowohl Burgbrohl als auch der FSV Salmrohr gewannen im laufenden Wettbewerb alle fünf Partien und streben im Finale den sechsten Sieg an. Auf dem Weg in das Endspiel mussten beide Teams jeweils eine kritische Situation überstehen. Burgbrohl musste im Achtelfinale gegen die SG Andernach über 120 Minuten zittern, ehe im Elfmeterschießen der Erfolg gegen den Bezirksligisten gesichert wurde. Auch der FSV stand bereits früh im Wettbewerb vor dem Aus. Gegen den ewigen Rivalen SV Eintracht Trier 05 sah der FSV wenige Minuten vor dem Abpfiff wie der Verlierer aus, doch ein Traumtor von Timo Heinz brachte die Verlängerung, in der der ehemalige Eintracht-Spieler Lars Schäfer die Partie drehte und so die Sensation perfekt machte.

Ewig kämpfende Salmrohrer: Lars Schäfer im Zweikampf mit Rudy Carlier

( Foto:5vier-Archiv, S. Schwarz)

Das Losglück war in diesem Jahr nicht auf der Seite des FSV Salmrohr, denn nach Eintracht Trier war auch der zweite Regionalligist zu Gast im Salmtalstadion. Gegen TuS Koblenz zeigte das Team von Paul Linz eine ebenbürtige Leistung und sicherte sich dank einer guten Defensivleistung und einem Weitschusshammer von Sebastian Ting das Ticket für das Pokalendspiel. Die SpVGG Burgbrohl hatte bis zum Finale das deutlich leichtere Programm, dafür musste das Team von Klaus Adams alle Partien auswärts bestreiten. Doch sowohl die Hürde gegen Ligakonkurrent Wirges als auch die Partie gegen eine unangenehme Morbacher Mannschaft konnten erfolgreich absolviert werden. Es treffen zwei würdige Finalisten aufeinander.

Salmrohr ist der Favorit, oder?

Noch vor ein paar Wochen galt der FSV als Favorit für das anstehende Duell gegen Burgbrohl. Obwohl in der Liga der Abstand auf die Spitzenteams bereits zu groß war, bot die Salmrohrer Mannschaft Fußball vom Feinsten und ging in den Monaten Februar, März und April nur in einer Partie als Verlierer vom Platz. Doch ausgerechnet in den Wochen kurz vor dem nahenden Endspiel erlebte der FSV eine Mini-Krise. Gegen Wiesbach und Idar-Oberstein gab es zwei Niederlagen, im Heimspiel gegen Finalgegner Burgbrohl reichte es „nur“ zu einem 2:2-Unentschieden. Dazu kamen einige Verletzungssorgen. Dennoch, trotz der Ergebnisse der letzten Oberligaspiele geht der FSV Salmrohr als Favorit in die Partie. Der FSV, als Siebter der abgelaufenen Saison, ist dem 13. Burgbrohl spielerisch überlegen und hat mit Paul Linz einen Trainer an der Seitenlinie, der bereits einige Pokalschlachten für sich entscheiden konnte. Bringt der FSV über 90 Minuten eine konzentrierte Leistung auf den Platz, geht der FSV als Sieger vom Feld. Zudem dürfte das Selbstvertrauen nach den Siegen über Eintracht Trier und TuS Koblenz immens groß sein, ein weiterer Vorteil in einem Spiel um alles oder nichts. Der Austragungsort für das diesjährige Pokalfinale ist das Maifeldstadion in Polch bei Mayen. Der Anstoß erfolgt um 19 Uhr.

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