Ex-Trierer Saccone ärgert Elversberg – Geht noch was im Aufstiegsrennen?

Geht noch mal etwas für Eintracht Trier im Rennen um die Relegationsplätze? Die SV Elversberg verlor am Abend überraschend mit 1:3 beim SC Pfullendorf und setzte ihren Negativlauf fort. Hessen Kassel scheint dagegen nur noch über sich selber stolpern zu können. Der Tabellenführer bezwang Eintracht Frankfurt II vor 5.100 Zuschauern mit 1:0. 

Eintracht Trier - BochumII

Tat seinem Ex-Verein aus Trier einen Gefallen: Piero Saccone verwandelte einen Elfer gegen Elversberg

Der 12. Mai fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Im Kalender ist dann der Muttertag eingetragen, zu dem ein Strauß Blumen und vielleicht noch ein paar Pralinen gekauft werden. Ab 14.15 Uhr werden viele Fans von Eintracht Trier aber mögliche Kaffeekränzchen für einige Minuten unterbrechen und den MDR einschalten. Dann werden nämlich in der Halbzeitpause des Regionalliga-Duells von RB Leipzig gegen den FSV Zwickau die Paarungen für die Relegationsspiele zur 3. Liga gelost. Und urplötzlich ist die Ziehung der Begegnungen für die Trierer wieder interessant. Denn mit der 1:3-Pleite der SV Elversberg am Abend scheint das Rennen um den begehrten zweiten Platz in der Regionalliga Südwest so offen zu sein wie lange nicht.

Dabei war es ein Ex-Trierer, der das Spitzenteam ärgerte. Piero Saccone, der in der Saison 2010/11 auf 27 Regionalliga-Einsätze (vier Treffer) für die Eintracht kam, verwandelte einen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:1 (68.). Zuvor hatte Silvio Battaglia für Pfullendorf zum 1:0 getroffen (17.) und Alexander Buch für Elversberg ausgeglichen (22.). Valonis Kadrijaj tütete die Überraschung dann ein (90.).

Während Hessen Kassel als Tabellenführer das erste Ticket durch einen 1:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt II mit 63 Punkten so gut wie sicher hat, ist dahinter alles möglich. Elversberg (56 Zähler) verpasste es, sich vom 1. FC Kaiserslautern II (54) und Eintracht Trier zu distanzieren (53). Die vielen Matchbälle, die die Saarländer in Form von diversen Nachholspielen hatten, blieben ungenutzt. Das Trio hat nun unisono 32 Begegnungen bestritten. Beim Torverhältnis hinkt Trier noch um je fünf Treffer hinter Elversberg und Kaiserslautern II hinterher.

Doch der Trend spricht momentan nicht für Elversberg, das von seinen 15 Spielen im Jahr 2013 nur ganze fünf gewonnen hat. Am Wochenende gab es auch bei Mainz II eine Niederlage. Kaiserslautern II hat dagegen in diesem Kalenderjahr erst ein Spiel verloren und in den jüngsten vier Begegnungen kein Gegentor kassiert. Am Mittwoch steht für den Nachwuchs der „Roten Teufel“ eine echte Bewährungsprobe bei Hoffenheim II an.

Trier ist inzwischen seit acht Partien ungeschlagen – und hat mit einer neuen Taktik in den letzten sechs Spielen auch nur einmal hinter sich greifen müssen. Am Freitag tritt die Eintracht in Ulm an. Nur noch Außenseiterchancen dürfte dahinter Waldhof Mannheim haben, das zwar auf 52 Punkte kommt – aber bereits 33 Spiele bestritten hat.

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