Fahrmanöver und Flucht ohne Reue

Ein Sattelzug verursacht Unfall und begeht Fahrerflucht

Gestern verursachte ein Sattelzug einen gefährlichen Unfall in der Nähe von Trier und flieht einfach, ohne zur Hilfe zu eilen. Schuld ist ein riskantes Fahrmanöver. Nun ermittelt die Polizei nach dem Fahrer des landwirtschaftlichen Zuges.

Zell/Trier. Am Montag, 12. Oktober 2015, fuhr gegen 20.30 Uhr ein landwirtschaftlicher Schlepper mit anhängendem gefülltem Güllefass die B421/Zeller Berg in Richtung Tellig. Kurz vor der Abzweigung zur Mülldeponie wurde das Gespann durch einen Sattelzug überholt. Bedingt durch Gegenverkehr zog der Sattelzug nach rechts. Um einen Zusammenstoß mit diesem zu vermeiden, wich der landwirtschaftliche Zug nach rechts aus und kam hierbei auf den unbefestigten Randstreifen.

Sattelschlepper Textbild

Aufgrund ihres Gewichtes blieben Schlepper und Anhänger stecken und drohten umzukippen. Der Fahrer des Sattelzuges setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zwecks Sicherung und weiterer Maßnahmen wurde die Feuerwehr verständigt. Im Einsatz war anschließend ein Großaufgebot der Wehren aus Zell, Briedel und Blankerath. Die B421 musste hierzu für ca. 1,5 Stunden für den Verkehr komplett gesperrt werden. Von dem Sattelzug ist nur bekannt, dass der Auflieger vermutlich eine dunkle Plane hatte.

Angaben zu dem entgegenkommenden Fahrzeug konnten ebenfalls nicht erlangt werden. Hinweise bzgl. der beiden Fahrzeuge bitte an die Polizei Zell, Tel. 06542/98670, oder pizell@polizei.rlp.de

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