Fahrradfahrerin erfasst Kind auf Ostallee-Gehweg

Die Polizeiinspektion Trier bittet Zeugen um Hilfe

In unserem Archiv gibt es Tennisschläger-Angriffe auf Fahrradfahrer oder ein Porsche-Fahrradfahrer-Unfall mit Auto-Fahrerflucht. Doch es kann auch einmal umgekehrt passieren und ein Fahrradfahrer fährt verbotener maßen auf dem Gehweg und erfasst einen Fußgänger.

Trier. Bewegt man sich auf den Trierer Gehwegen, so sind Fahrradfahrer mitunter auch darauf anzutreffen. So kann es sein, dass sie einem Fahrzeug ausweichen müssen. Dabei mag zunächst keine böse Absicht damit verbunden sein. Und in den meisten Fällen klappt das aneinander Vorbekommen.

Riskant und geradezu gefährlich wird es, wenn der Hauseingang direkt auf einen Gehweg mündet und – alles andere hat Seltenheitswert – eine Mauer am Ende einer aus ein oder drei Stufen befindlichen Treppe das Sehen von möglichen Bewegungen von rechts oder links abschirmt. Vor allem wenn dann ein Fahrradfahrer mit welcher Geschwindigkeit auch immer auf dem Gehweg fährt, sind Unfälle geradezu vorprogrammiert.

Der heute, am 19. Januar 2015 auf dem Gehweg der Ostallee in Richtung Alleencenter geschehene Unfall lief allerdings „übersichtlicher“ ab.

Die Polizeiinspektion Trier notierte um kurz nach 20.00 Uhr folgende Unfallmeldung:

Zu einem Zusammenstoß zwischen einer Radfahrerin und einer 12-jährigen Schülerin kam es am Dienstagnachmittag in der Ostallee. Gegen 16:15 Uhr ging das Mädchen auf dem Bürgersteig in Richtung Alleencenter.

Die Radfahrerin benutzte verbotswidrig den Gehweg ebenfalls in gleicher Richtung. Als sie an dem Kind vorbeifuhr, kam es zu einer schmerzhaften Berührung des Lenkers mit dem Arm des Mädchens. Die Radfahrerin entschuldigte sich nur kurz und setzte ihre Fahrt unvermittelt fort ohne ihren Feststellungspflichten nachzukommen.

Die Radfahrerin wurde wie folgt beschrieben: ca. 50-60 Jahre alt, lockige rotblonde schulterlange Haare, bekleidet mit einer schwarzen ärmellosen Weste.

Zum Fahrrad konnten keine Hinweise erlangt werden.

Die Polizei sucht Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang oder der Radfahrerin machen können. Hinweise werden an die Telefonnummer 0651/9779-3200 erbeten.

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