Falsche SWT Arbeiter spionieren alte Dame aus

Vorsicht Abzocke

Eine dreiste Masche von Betrügern tritt ans Tageslicht, als eine 91-jährige Frau am Telefon von einem Mann ausgehorcht wird. Der angebliche Mitarbeiter der Stadtwerke Trier wollte zu viele Informationen. Folgende Meldung der Polizeiinspektion Trier erreichte unsere Redaktion.

Trier. Am gestrigen Mittwoch, 17. Februar, rief ein angeblicher Mitarbeiter der Stadtwerke Trier eine 91-jährige Frau an und gab vor, den „Zähler“ ablesen zu müssen.

Die rüstige ältere Dame reagierte geistesgegenwärtig und hielt dem Anrufer vor, dass dies nicht sein könne, die Abrechnung sei doch bereits bei ihr eingegangen. Unter Ausflüchten versuchte der Fremde dennoch weiter, die Frau auszufragen. So wollte er wissen, ob sie alleine in ihrem Haus lebe. Daraufhin beendete die 91-Jährige das Telefonat und wandte sich an die Polizei. Die Nachforschungen bei den Stadtwerken ergaben – wie nicht anders zu erwarten – dass es dort keinen Mitarbeiter gibt, der Kunden mit solchen Ansinnen anruft.

Die Polizei rät in derartigen Fällen zur Vorsicht. In der Regel wenden sich seriöse Dienstleister nicht telefonisch an ihre Kunden. Sie kündigen ihr Kommen eher schriftlich mit Rückmeldeadresse an. Am Telefon sollten Sie kleine persönlichen Daten mitteilen, wenn Sie nicht absolut überzeugt sind, wer der Anrufer ist. Lassen Sie sie eine Adresse mitteilen, suchen Sie die Telefonnummer selbst und vergewissern Sie sich durch einen Rückruf über die Echtheit des Anrufers.

Ähnlich verhält es sich, wenn unangekündigt ein „Service-Dienstleister“ an ihrer Haustür erscheint und unter einem Vorwand Einlass erhalten möchte. Lassen Sie sich immer einen Firmenausweis zeigen und rufen Sie im Zweifelsfall das betreffende Unternehmen an, bevor Sie Fremde in Ihr Haus oder Ihre Wohnung lassen.

Wenn Sie Zweifel haben oder einen Verdacht auf kriminelle Machenschaften hegen, informieren Sie zeitnah die Polizei.

Zeugen, denen Ähnliches widerfahren ist, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0651 / 9779-2290 an die Polizei zu wenden.

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