Flüchtlinge werden weniger

Weibliche Flüchtlinge

Die Stadt Trier gab nun Zahlen zu den Flüchtlingen raus. Demnach sind lediglich ein Drittel der Flüchtlinge weiblich (hier ein Artikel zu den weiblichen Flüchtlingen) und die Zuwanderung hat sich seit dem letzten halben Jahr mehr als halbiert. Folgende Meldung der Stadt Trier erreichte unsere Redaktion.

Trier. Das Amt für Soziales und Wohnen betreut mit zahlreichen Partnern zurzeit 810 asylbegehrende Menschen aus 24 Nationen. Sie sind in Wohnungen im gesamten Stadtgebiet untergebracht sowie in kleineren Gemeinschaftsunterkünften. Mit 56,1 Prozent stellen Syrer die größte Gruppe, gefolgt von Afghanen (17,7), Iranern (4,6), Pakistanern (4,3), Georgiern (3,2) und Eritreern (2,5). 33,3 Prozent der Flüchtlinge sind weiblich, 66,7 männlich, wobei die Hälfte der männlichen Asylbegehrenden in Trier in eine Familie eingebunden ist, beispielsweise als Sohn oder Vater. 22 Prozent der Flüchtlinge sind Kinder bis 13 Jahre, zu annähernd gleichen Teilen Mädchen und Jungen. Weitere 22 Prozent sind 14 bis 21 Jahre alt, 26 Prozent zwischen 22 und 30. In diesen beiden Altersgruppen stellen männliche Flüchtlinge etwa drei Viertel der Asylbegehrenden. 70 Prozent der Asylbewerber sind demnach jünger als 31 Jahre. Nur 0,9 Prozent hingegen sind 65 Jahre oder älter. Hinzu kommen noch über 100 unbegleitete minderjährige Ausländer, die vom Jugendamt mit verschiedenen sozialen Trägern in speziellen Wohngruppen betreut werden. Der Rückgang der Flüchtlingszahlen in Deutschland schlägt sich auch in Trier nieder: Im April wurden der Stadt wöchentlich 10 bis 15 Flüchtlinge zugeteilt, im vergangenen Herbst und Winter waren es noch bis zu 50 pro Woche.

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