Fotowettbewerb „Unsere Kleine Stadt“- Sieger stehen fest

Zu Beginn des Jahres hatte die TUFA im Vorfeld Ihrer neuen Theater-Produktion „Unsere kleine Stadt“ von Thornton Wilder zum Fotowettbewerb aufgerufen: gesucht wurden die besten Bilder Triers im sogenannten Miniatureffekt, der auch als „Tilt-Shift-Effekt“ bekannt ist. Dabei wirken reale Landschaften wie die Aufnahme einer Modellbahn-Szenerie.

Eine fünfköpfige Jury bestehend aus Anita Burgard (Hochschule Trier), Teneka Beckers (TUFA), Arnold Binzen (Fotoclub Wittlich), Hans-Peter Linz (Trierischer Volksfreund) und Uwe Thein (theinmedia) hat nun aus insgesamt 51 Einsendungen von 21 Künstlern das Siegerbild des Fotowettbewerbs ermittelt: Der erste Preis geht an Kerstin Benzmüller aus Trier. Ihre Aufnahme des Trierer Hauptmarkts wird ab jetzt das Erscheinungsbild des Theaterprojekts prägen und auf allen Werbemitteln erscheinen, außerdem erhält die Siegerin ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro. Mit dem zweiten Preis wird Elli Bisdorf ausgezeichnet, der dritte Preis wird zweimal vergeben: an Jörg Bartz und nochmals an Kerstin Benzmüller für Ihre Aufnahme des Petrisberg.

Die doppelt platzierte Preisträgerin Kerstin Benzmüller ist Mitglied der Fotografischen Gesellschaft Trier und befasst sich in ihren Werken gerne mit ungewöhnlichen Detailansichten gewohnter Dinge. Alle drei platzierten Werke sowie eine Auswahl der besten weiteren Einsendungen werden auf der Webseite des Theaterprojektes vorgestellt.

Diese Webseite ist auch der Dreh- und Angelpunkt eines interaktiven Konzepts der Theaterproduktion, gibt es doch hier für alle Besucher die Möglichkeit, mit den Bühnenfiguren aus Thornton Wilders Werk in Kontakt zu treten: so verfügen die fiktiven Bewohner der „kleinen Stadt“ über reale Mail- und Facebook-Accounts und sind so in der Lage, mit den Trierer Mitbürgern zu kommunizieren. Wilders Vision im Jahr 1938 war es, mit den Mitteln des epischen Theaters das Publikum in das Geschehen einzubeziehen. Die neuen Medien des Jahres 2014 ermöglichen eine radikale Erweiterung dieses Ansatzes, denn bei dem Projekt der Tuchfabrik dehnt sich die Bühne nicht nur in den Saal aus, sondern gleich in die gesamte Stadt.

Die Premiere des Stückes „Unsere kleine Stadt“ findet am 3. Mai im großen Saal der TUFA statt, es folgen weitere Aufführungen am 7., 16., 21., 28. Mai und am 6. Juni. Das Stück beginnt jeweils um 20 Uhr. Ab 19 Uhr gibt es jeweils ein Vorprogramm unter dem Kultursommermotto „Mit allen Sinnen!“.

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