Dead Man Down - Rache sollte kalt serviert werden

Beatrice und Victor befinden sich beide auf ihrem ganz eigenen Rachefeldzug, als ihre Schicksale sich verbinden. 'Dead Man Down' bietet harte Thrillerkost und alles andere als Genre-Ramschware!
Artikel lesenFreizeit: 5vier.de Kino-Tipps: Magic Mike, Was passiert, 360, Wer´s glaubt
Jan Kowalski | 16.08.2012
Jeden Donnerstag erscheinen die neuesten Filme in Cinemaxx und Broadway. Unser 5vier-Mitarbeiter Jan Kowalski hat sich umgeschaut und einige Höhepunkte herausgesucht:
Magic Mike
Eine fast nackte Komödie
Mike Martingano (Channing Tatum; Step Up, Haywire) ist Stripper und nennt sich “Magic Mike”. In seinem Job verdient er jede Menge Geld und wird zudem von der Damenwelt angehimmelt, doch sein wahres Interesse gilt dem gestalten von Möbelstücken. Durch die Verlockungen seiner Arbeit wird er aber immer wieder von seinem Traum als Designer zu arbeiten abgelenkt. Besonders durch “The Kid”, seinem Kumpel, mit dem er zusammen im Club von “Dallas” (Matthew McConaughey, Der Womanizer) arbeitet. Dort lernt er auch Paige (Cody Horn) kennen und durch die Liebe zu ihr sieht er das erste Mal eine realistische Chance, sich seinen Traum zu erfüllen.
Sommerliche Temperaturen und strippende Männer im Kino, das passt und so ist Magic Mike in den USA eingeschlagen wie eine Bombe. Der Regisseur Steven Sonderbergh (Oceans 11, 12) orientierte sich bei der Geschichte im Strippermilieu an der Lebensgeschichte von Hauptdarsteller Channing Tatum, der selbst zeitweise als Stripper arbeitete. Die Geschichte über einen jungen Mann, der ganz unten anfängt und sich hocharbeitet, ist zwar schon in vielen Varianten erzählt worden, bei “Magic Mike” wird sie aber sehr ansprechend in ein neues Gewand gepackt. Der Film wird einige überraschen und ist ein freizügig, sommerlicher Spaß, mit dennoch einem dezenten Blick hinter die Kulissen eines ungewöhnlichen Milieus.
Kino: Cinemaxx; Laufzeit: 110 Min
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Was passiert, wenn’s passiert ist
Sie werden Eltern- und jetzt?
Die Fitness-Trainerin Jules (Cameron Diaz) und der Tanz-Show-Star Evan (Matthew Morrison), die babyverrückte Advokatin und Autorin Wendy (Elizabeth Banks), ihr Ehemann Gary (Ben Falcone) und dessen Vater Ramsey (Dennis Quaid) sowie Fotografin Holly (Jennifer Lopez) und ihr Ehemann Alex (Rodrigo Santoro) haben alle etwas gemeinsam: Sie werden Eltern, und davon erzählt der Film. Jeder der Menschen geht mit der Nachricht und den Geschehnissen danach anders um und erlebt dabei tiefe Veränderungen in seinem Leben.
Der Film von Kirk Jones (Lang lebe Ned Devine) ist eine Ansammlung von Stars, die sich mit einem absolut beliebten Thema auseinandersetzen. Der Film beruht auf einer Buchvorlage und somit ist ” Was passiert, wenn’s passiert ist” die erste Verfilmung eines Schwangerschaft-Ratgebers in die Kinos. Dem Film gelingt es Komödie und Drama nebeneinander und ineinander verlaufen zu lassen und ist für die angesprochene Zielgruppe sicherlich ein sehr schöner Film.
Kino: Cinemaxx; Laufzeit 110 Min
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360
Ein Blick auf moderne Beziehungen
Verschiedene Menschen in verschiedenen Beziehungen haben doch irgendetwas gemeinsam. Der Geschäftsmann Michael Daly (Jude Law) beschließt kurzfristig seiner Frau nicht untreu zu werden und lässt eine Prostituierte sitzen. Seine Frau Rose (Rachel Weisz) steckst selbst mitten in einer Affäre mit dem attraktiven Fotografen Rui (Juliano Cazarré). Dessen Freundin hat von der Affäre erfahren und will ihn verlassen, kommt aber am Flughafen nicht weiter und trifft dort auf einen älteren Herren (Anthony Hopkins). Schließlich nimmt sie den jungen Tyler (Ben Foster) mit aufs Hotelzimmer und ahnt nicht, dass sie sich damit auf einen verurteilten Sexualstraftäter einlässt.
Der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles konfrontiert uns in seinem neusten Werk auf sehr dringliche Weise mit dem Alltag. Der Zuschauer beobachtet und leidet mit und doch erlebt er nur Normales. Der Film stellt die Beziehungsgeflechte der Moderne klar und durchsichtig dar und lässt den Zuschauer an der teilweise verzwickten Lage der Akteure teilhaben. Ein anspruchsvoller Film mit einer Topbesetzung und einer guten Geschichte.
Kino: Broadway; Laufzeit 110 Min
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Wer´s glaubt wird selig
Die Heiligsprechung von Mutter Daisy
In dem Skiort Haunzenberg ist überhaupt nichts los, seitdem der Schnee ausgeblieben ist. Dasselbe gilt auch für die Beziehung von Georg (Christian Ulmen) und Emilie (Marie Leuenberger). Um das zu ändern, versucht Georg seine Emilie romantisch zu überraschen und führt damit indirekt den Tod der gläubigen Mutter Daisy herbei, indem er ein Holzkreuz herabstürzen lässt. Um nun seine Beziehung und seinen Ort zu retten, haben Georg und seine Stammtischkumpels eine brillante Idee. Sie wollen nach Rom und Mutter Daisy vom Papst heiligsprechen lassen.
Marcus H. Rosenmüller, der Regisseur von “Wer früher stirbt ist länger tot”, arbeitet mit Christian Ulmen zusammen und das Resultat ist wirklich sehenswert. Mit “Wer´s glaubt wird selig” kommt endlich mal wieder eine nette deutsche Komödie in die Kinos. Die Geschichte ist wirklich lustig und ein bisschen bekloppt. Die Witze werden nicht mit dem Holzhammer eingetrichtert, sondern sind intelligent integriert.
Eine lustige Geschichte nördlich und südlich der Alpen und ein guter deutscher Beitrag zum Kinosommer.
Kino: Broadway; Laufzeit 100 Min
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Nichts passendes dabei?
Das aktuelle Programm und weitere Informationen zu den Filmen gibt es auf der offiziellen Seite von
Hier noch die Cinemaxx-Top 5-Kinofilme der vergangenen Woche:
- TED (5vier berichtete)
- PROMETHEUS – DUNKLE ZEICHEN
- THE DARK KNIGHT RISES
- MERIDA – LEGENDE DER HIGHLANDS
- ICE AGE 4 – VOLL VERSCHOBEN (5vier berichtete)
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