Frischer Wind für Triers Nachtleben – Andy B. Jones‘ Projekte 2012

Im kommenden Jahr 2012 soll viel geschehen, auch was das Trierer Nachtleben angeht. Eine junge, frische Idee soll her. Oder am besten gleich drei…

Andy B. Jones, der im Trierer Nightlife schon durch „Funky L.A.“ und viele weitere Veranstaltungen bekannt ist, plant für das kommende Jahr ein ganzes Paket an Partys und Projekten. Am gestrigen Dienstag stellte er seine drei, zum Teil bekannte, aber auch neue, Projekte für Trier und seine Bewohner vor.

Triers Sky Lounge auf der Dachterrasse des Karstadt in der Simeonstraße. Foto: Andy B. Jones

Zunächst einmal zu einer guten Nachricht für alle Fans der Sky Lounge hoch über den Dächern von Trier: Obwohl der Sommer 2011 für alle Gastronomen mit Außenbereich nicht gerade erfreulich war, wollen Andy B. Jones (alias Andreas Berg) und sein Team es noch einmal mit der coolen Location versuchen. Der Mietvertrag mit Karstadt, der selbst bis vor ein paar Monaten noch auf der Kippe stand, wurde um weitere drei Jahre verlängert und bietet den Trierern so wieder eine gepflegte Anlaufstelle für alle diejenigen, die gerne etwas mehr Großstadtfeeling erleben würden.

Zur EM sollen die Sitzplätze sogar auf 300 erhöht werden um eine chillige und doch gepflegte Atmosphäre für Fußballfans zu schaffen, die nicht unbedingt in einer Riesenmenge auf dem Kornmarkt stehen wollen. Zudem hat man bereits mit Karstadt und den Bitburger Brauereien Gewinne ausgehandelt, die die Zuschauer auf der Sky Lounge gewinnen können. Das beliebte Ziel für Freunde des Feierabendbieres bleibt also bestehen.

Andy B. Jones und Oliver Johannes, Gebietsverkaufsleiter für Krombacher (v.r.)

2012 wird Trier tanzen

Kommen wir nun zu den Neuerungen, die Jones in petto hat: Zum einen plant er ein neues Partykonzept, das einen festen Platz im Stadtgeschehen finden soll. Am 21. April 2012 wird es erstmals stattfinden und „Trier tanzt“ heißen. Die Geschichte dahinter hängt mit einer Agentur aus München zusammen. Hier hat sich Jones keinesfalls Anregungen und Hilfe geholt, eher nahm er sie zum Anlass sich einige Gedanken zu machen.

„Trier feiert“ hieß die Veranstaltung, die in diesem Sommer 6000 Menschen in die Messeparkhalle zog und die Trierer Innenstadt leer räumte, woraufhin sich Jones nur eines dachte: Das kann ich doch auch. Und sogar besser. Als gebürtiger Trierer wollte er sich nicht von einer Münchner Agentur vorführen lassen, wie man eine Riesenparty auf die Beine stellt, die der heimischen Gastronomie die Kunden abspenstig macht. Wenn er eine solche Feier planen sollte, dann so, dass die anderen Gastronomen auch etwas davon hätten und den Gästen ein möglichst reiches Angebot dargebracht werden könnte.

So gestaltete er „Trier tanzt“ bereits im Vorfeld als eine Party ganz im Sinne eines Stadtfestes, bei der tagsüber verschiedene Tanzvereine, -gruppen und -schulen ihr Können unter Beweis stellen und Leute zum Mitmachen anregen. Nachts werden dann verschiedene Bars und Clubs mit jeweils verschiedenen Programmen und Künstlern aufwarten. Ein Projekt, das nicht nur Tanzfans begeistern könnte.

Das „Safarihaus“ – die neue Partyzentrale am Stockplatz

Doch das eigentliche Großprojekt, welches Jones gestern vorstellte, war eine eigene neue Spielstätte, die vorraussichtlich bereits am 28. Januar 2012 eröffnet werden soll: „Safarihaus“ wird sie heißen und die Location wird das Haus am Stockplatz 2a sein, das vielen noch als „Palais am Stockplatz“ in Erinnerung ist.

Für Andreas Berg eine großartige Location auf einem tollen Platz und die Möglichkeit frischen Wind und das Flair einer Großstadt nach Trier zu bringen. Dazu muss aber noch einiges vor Ort getan werden: anstatt der modernen, eher kalten Szenerie des ehemaligen Palais, werden nun warme, freundliche Töne vorherrschen, die das Flair einer Entdeckungsreise quer durch Afrika vermitteln sollen.

In der geplanten Lionsbar werden von Dienstag bis Samstag Getränke ausgeschenkt und im Zebraclub soll zu unterschiedlichen Musikrichtungen getanzt werden. Mal rockig, mal poppig, mal House… für jeden soll etwas dabei sein. Zu Beginn beschränkt sich das Tanzen allerdings erstmal nur aufs Wochenende, Ausweitungen auf weitere Tage sind jedoch auf keinen Fall ausgeschlossen.

Eine neue Anlaufstelle für Trierer Festgesellschaften

Das „Safarihaus“ soll aber auch eine Anlaufstelle für alle diejenigen werden, die ein neues Format nach Trier bringen möchten; also auch für heimische Künstler und DJ’s. Wer einen Ort für eine Feier à la Hochzeit, Geburtstag oder Betriebsfest sucht, ist hier ebenfalls an der richtigen Adresse. Jones möchte durch sein Raumangebot aber besonders Kontakt zum studentischen Publikum der Stadt bekommen und bietet seine Räumlichkeiten auch für Studentenpartys an.

Eine gute Nachricht gibt es zudem für Raucher und Nichtraucher: es wird eine stilvolle Raucherlounge geben, sodass keiner mehr in der Kälte stehen muss, aber auch niemand vom blauen Dunst belästigt wird. Auch von der Musik braucht sich kein Anwohner belästigt zu fühlen, für das Lärmschutzthema hat sich bereits eine Lösung gefunden.

Der erste Mietvertrag beläuft sich auf fünf Jahre und wurde bereits im November unterzeichnet. Wünschenswert wäre es, wenn der Vertrag wegen großer Nachfrage im Trierer Publikum verlängert werden könnte, denn hier kann man es durchaus mit einem besonderen Format zu tun haben, das Trier noch gefehlt hat.

5vier.de wünscht Andy B. Jones und seinem Team ein erfolgreiches Jahr 2012. 

 

Fotos: Andy B. Jones (1.), Stefanie Brauch (2.)

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