Siegbert Wolf – „Von der Verwundbarkeit des Humanismus“

Foto: Thing Wong

Am 31. Oktober 2012 würde der jüdische österreichische Schriftsteller Jean Améry 100 Jahre alt. Améry schrieb unter anderem Essays, Sachbücher und Romane. Aktiv im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, wurde er in die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Bergen-Belsen deportiert. Seine Erlebnisse verarbeitete er in dem 1966 erschienenen Buch „Jenseits von Schuld und Sühne“.

Améry war auch einer der ersten Kritiker des sich als Israelfeindschaft äußernden Antisemitismus der Neuen Linken, den er 1969 in seinem berühmten Essay „Der ehrbare Antisemitismus“ brandmarkte. 1978 starb er in einem Hotel in Salzburg durch Suizid.

Anlässlich seines 100. Geburtstages wird der Historiker und Améry-Spezialist Siegbert Wolf an Leben und Werk des Schriftstellers erinnern. Wolf ist Autor des 1995 erschienenen Buches „Von der Verwundbarkeit des Humanismus: über Jean Améry“. Wolf tritt dabei als Referent auf und Gertrud Selzer von Aktion 3.Welt Saar wird moderierend durch das Programm führen.

  • Sonntag, 28. Oktober, 20.00 Uhr
  • Domfreihof
  • Weiter Infos unter www.a3wsaar.de.

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