Friedliche und ausgelassene Weiberfastnacht

Polizei zieht positive Bilanz

Die Polizei ist mit dem Verlauf von Weiberfastnacht im gesamten Dienstbezirk des Polizeipräsidiums zufrieden –Straftatenaufkommen gering, extreme Alkoholexzesse wie im berüchtigten Jahr 2012 blieben glücklicherweise aus

Trier / Region. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums mussten die Beamtinnen und Beamten bis in die frühen Morgenstunden des heutigen Freitag lediglich 30 Strafanzeigen entgegennehmen. Wie nicht anders zu erwarten, waren die meisten Straftaten alkoholbegleitet.

Die häufigsten Ermittlungsverfahren wurden wegen Körperverletzungsdelikten eingeleitet, insgesamt waren dies zwölf. Vier Sachbeschädigungen und weitere vier Beleidigungen kamen zur Anzeige.

Gegen 16.30 Uhr war es beispielsweise in der Trierer Jakobstraße zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der die Polizei einschritt. Daraufhin verhielt sich eine Frau gegenüber den Einsatzkräften so aggressiv, dass sie in Gewahrsam genommen werden musste. Ein zunächst unbeteiligter Mann störte die polizeilichen Maßnahmen vor Ort derart, dass auch er in Gewahrsam genommen wurde.

Insgesamt leisteten sechs Menschen Widerstand im Zusammenhang mit polizeilichen Ermittlungen bzw. beim Einschreiten der Beamtinnen und Beamten. Zweimal musste die Polizei den Hilfs- und Rettungsdiensten unterstützend zur Seite stehen.

Zwölf Menschen mussten in Polizeigewahrsam genommen werden und verbrachten die Nacht in polizeilicher Obhut. Darüber hinaus erhielten 19 Personen einen Platzverweis.

Eine positive Entwicklung im Vergleich zu den Alkoholexzessen vergangener Jahre war bei Jugendschutz festzustellen. Lediglich eine Jugendliche mussten in Trier in Obhut genommen werden. Das Mädchen wurde am Nachmittag von den Mitarbeitern des Jugendamtes in die Obhut ihrer Eltern übergeben.

Die Resonanz der Bevölkerung zu den polizeilichen Maßnahmen, insbesondere zur Präsenz in den Straßen und zur Videokonzeption, war durchweg positiv.

Mit diesen Erfahrungen sehen die Einsatzverantwortlichen der Polizei den anstehenden Einsätzen der kommenden Fastnachtstage, insbesondere am Rosenmontag, zuversichtlich entgegen.

In der Hoffnung, dass auch der Wettergott den Jecken wohlgesonnen ist, steht einem fröhlichen und friedlichen Höhepunkt der Session 2017 nicht im Wege.

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