FSV Trier-Tarforst – Keine Abzüge in der B-Note

Zum vierten mal ungeschlagen bleibt der FSV Tarforst in der Rheinlandliga. Beim Aufeinandertreffen mit der heimstarken SG Kyllburg/Badem/Gindorf gelang den Trierern ein 1:1 Unentschieden, über das am Ende keiner klagen wollte.

Ganz schön was los in Tarforst. Foto: {link url="http://fotolena.de"}Anna Lena Bauer{/link} (Archiv)

Und das obwohl das Spiel turbulent begann:  bereits in der zweiten Minute hatte Krugmann eine Riesenchance, die Tarforster in Führung zu bringen, scheiterte aber. Im Gegenzug setzt die SG den Ball an die Latte. In einer kampfbetonten ersten Halbzeit geht es dann hin und her, Tarforst hat noch zwei weitere gute Gelegenheiten in Führung zu gehen, jedoch ohne Erfolg, mit 0:0 geht es in die Pause.

Dort gelingt es der SG aus der Eifel dann die Oberhand zu gewinnen und geht tatsächlich auch mit 1:0 nicht unverdient in Führung. Erst in der letzten Viertelstunde bäumt sich Tarforst noch einmal auf und stemmt sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Und tatsächlich hämmert in der 93sten Minute Patrik Kasel den Ball doch noch in die Maschen. Kyllburg hat noch einen einzigen Gegenangriff, scheitert aber knapp und muss sich so mit einem Punkt zufrieden geben. Kyllburg bleibt so auf Rang 10 der Tabelle, Tarforst hat nun 43 Punkte auf dem Konto und darf sich als Tabellendritter nächsten Samstag um 17:30 Uhr auf die Schießbude der Liga, die 118-Gegentore-Abwehr aus Lahnstein, freuen.

FSV Tarforst II gegen SV Ayl (6:1)

Auch die zweite Mannschaft des FSV hatte allen Grund zum Jubeln. Obwohl das Spiel der Kreisklasse B gegen den SV Ayl als 5vier.de-Spiel der Woche sich der Partie Temmels vs. Oberemmel knapp geschlagen geben musste, verfolgten etwa 100 Zuschauer ein klares 6:1 gegen den Aufsteiger von der Saar.

Vor allem die Anfangsphase hatte es in sich, Tarforst führte bereits nach 10 Minuten durch ein Tor von Daniel Will, Christopher Swart und einem Foulelfmeter von Alexander Becker mit 3:0. Und auch danach hatten die Tarforster viele Chancen, scheiterten aber entweder an Johannes Geltz oder an der mangelhaften Chancenauswertung.

Ayl stellte daraufhin das mutige 3-5-2-System auf ein 4-5-1 um, brachte Kaudy für Stürmer Winkel und konnte so zumindest etwas Stabilität in die Abwehr bringen. Dennoch wirkten sie im Vergleich zu den agilen und eingespielten Tarforstern wie bewegungslose Statuen. So konnte Ayl noch von Glück reden, dass es bis zur Halbzeit nur zu einem weiteren Treffer der Tarforster kam, als Hammou den Ball ins Tor beförderte.

Auch die zweite Halbzeit schien ähnlich weiter zu gehen: Obwohl Spielertrainer Altenhofen Bauschert für den völlig indisponierten Roos gebracht hatte, spielte zunächst nur der FSV, scheiterte aber erneut an der schwachen Chancenverwertung. So kam der SV Ayl tatsächlich ins Spiel und zeigte sich deutlich kampfstärker. Es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel, wobei Tarforst aber immer noch Feldvorteile hatte und durch den eingewechselten Jücker in der 55. Minute das 5:0 erzielte.

Doch Ayl gab sich nicht auf und kassierte tatsächlich der Mühen Lohn, als Sigmar Eilens mit einem wuchtigen Kopfball in den Winkel Wintersig im Kasten der Tarforster keine Chance ließ. Den Schlußpunkt in einer interessanten Partie setzte in der 77. Minute dann Christof Oberhausen, als dieser aus abseitsverdächtiger Position Geltz im Nachschuss tunnelte und für den 6:1-Endstand sorgte.

Trainer Georg Will sprach danach von einem hochverdienten Sieg. Man sei dem SV Ayl klar überlegen gewesen, wobei die Partie nach der frühen Führung natürlich auch einfach zu spielen gewesen wäre. In der zweiten Halbzeit hätte man dann einige Gänge raus genommen. Dennoch zeigte sich Will vollends zufrieden, man hätte nicht wie in der Vorwoche beim 6:2 in Wiltingen nach dem 3:0 einfach aufgehört Fußball zu spielen, sondern hätte weiter gemacht und so einen ungefährdeten und verdienten Sieg eingefahren. Dem wollte auf Ayler Seite kaum einer widersprechen, der Tabellenachte wird sich eher bereits auf das Heimspiel gegen Kellerkind Tawern II nächsten Sonntag konzentrieren, während Tarforst II zeitgleich zu Gast bei der SG Newel ist.

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