Testspiel in Grevenmacher

Eintracht Trier hat auf den Ausfall des Regionalliga-Spiels reagiert. Am Samstag bestreitet die Mannschaft von Roland Seitz einen Test beim CS Grevenmacher (18 Uhr). Die Mitgliederaktion des Vereins kommt derweil gut an – und wird verlängert.

Vor einem Jahr verlor Eintracht Trier gegen Grevenmacher mit 0:1. Foto: Anna Lena Grasmück

Erst der Ausfall gegen den SC Freiburg II und ein Testspiel bei Mainz II. Und auch auf die Absage des Regionalliga-Derbys gegen den FC Homburg hat Eintracht Trier schnell reagiert. Am Samstag (18 Uhr) tritt die Mannschaft von Roland Seitz beim CS Grevenmacher an. Für Trier ist es in diesem Winter bereits der zweite Härtetest bei einem luxemburgischen Erstligisten. Bei Tabellenführer Fola Esch gab es ein 1:1. Auch Grevenmacher ist ein alter Bekannter. Im vergangenen Jahr verlor Trier hier mit 0:1. Das Tor erzielte damals per Freistoß Patrick Herres, der Sohn von U23-Trainer Herbert Herres.

Das Match im Großherzogtum wird auf dem wetterfesten Kunstrasenplatz „Op Flohr“ ausgetragen. Wegen des neuerlichen Wintereinbruchs sind in Luxemburg sämtliche Ligaspiele fürs Wochenende abgesagt worden. Eintracht-Cheftrainer Roland Seitz ist froh, „dass „es in dieser kurzen Zeit noch mit einem weiteren Spiel gegen eine gute Mannschaft geklappt hat und wir damit im Spielrhythmus bleiben – zumal wir so nur eine kurze Anreise haben“.“

Der von Marc Thomé trainierte CS Grevenmacher liegt als Tabellenfünfter momentan noch aussichtsreich im Rennen um die Europapokalplätze. Den Sprung ins internationale Geschäft soll vor allem Torjäger Daniel Huss (bisher neun Saisontreffer) mit weiteren Toren ermöglichen. Traditionell sind beim Klub von der Obermosel auch immer wieder Akteure mit Eintracht-Trier-Vergangenheit aktiv. Neben Herres ist dies Samir Louadj. Der in Forbach geborene Franko-Algerier brachte es zwischen 2004 und 2006 auf drei Zweitliga- und 16 Regionalligaeinsätze für den SVE.

Mitgliederaktion wird bis Mitte März verlängert

Die Mitgliederkampagne läuft gut an: Daniel Emanuel, Tim Adam, Eva Schneider vom SCT und Geschäftsführer Dirk Jacobs (v.l.).

Ebenso wie die Winterpause verlängert sich die Aktion „Meine Heimat. Mein Verein“. Diese läuft nun bis Mitte März. Unter diesem Motto hatte Eintracht Trier Mitte Januar seine neue Mitgliederkampagne gestartet. Mithilfe zusätzlicher Anreize -– auf die Neu-Mitglieder wartet ein Gutscheinpaket im Werte von 70 Euro – will der SVE seine Vereinsfamilie wieder vergrößern und so seine Basis stärken. Plakate, Flyer und Aufkleber werben in der Öffentlichkeit seit rund vier Wochen für die Aktion. Auch hier sind die Mitglieder des Supporters Club Trier (SCT) im Einsatz, helfen so etwa beim Verteilen der Plakate und stellen sich wie bei der Produktion und dem Verkauf der Fanartikel sowie der Fanaktion für einen Neuzugang wieder einmal in den Dienst der Eintracht.

„Die Aktion ist bis jetzt gut angelaufen. „Bisher konnten wir rund 60 neue Mitglieder im Rahmen der Kampagne gewinnen. Oft bin ich darüber hinaus auf die Idee an sich angesprochen worden. Die Leute finden es einfach gut, dass sich wieder einiges rund um den SVE tut““, berichtet Geschäftsführer Dirk Jacobs. Rund ums Heimspiel gegen den FSV Frankfurt II am Freitag, 1. März (19 Uhr), wird zudem ein Servicestand im Haupteingangsbereich des Moselstadions über die Kampagne informieren.

Nach Angaben des Vereins ist ab sofort bei der Abbuchung des Mitgliedsbeitrages neben der jährlichen auch eine viertel- und halbjährliche Zahlweise möglich.

Den Antrag gibt es im Internet unter www.eintracht-trier.com, telefonisch unter der 0651/146710 oder direkt bei der Eintracht-Geschäftsstelle, Am Stadion1, 54292 Trier.

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