Geschlagen, aber nicht besiegt

FSV Trier-Tarforst Rugby

Ein Spiel voller Temperament und Motivation. Leider konnte die Trierer Rugby Mannschaft keinen Sieg erringen aber ein Erfolgserlebnis war es trotzdem. Nachdem Unentschieden gegen den BSC Offenbach am vorletzten Samstag(18.04) mussten die FSV Rugger einige ohne einige Stammspieler auskommen. Somit spielte die Trierer Reserve und das laut Trainer Mark Turner hoch motiviert und mit einem unbezwingbaren Kampfeswillen bis zum Schluss.

Trier. Die Kontrahenten gingen als Sieger vom Feld mit einem 14:53, aber der Trierer Nachwuchs ist in Anbetracht des Spielverlaufssichtlich stolz auf die eigene Leistung.

Trier kam nur schwer in die Partie, konnte aber dem gegnerischen Druck vorerst standhalten. Jedoch hieß es schnell 15:0 durch das starke Stürmerspiel von Frankfurter Seite. Sobald die Trierer in Ball besitzt waren, ging es vorwärts, fast jeder Lauf auf Trierer Seite war mit 30 bis 40 Metern Raumgewinn gekrönt und somit schaffte es der zweite Reihe Stürmer Daniel Spiegel, das „Ei“ im generischen Malfeld nahe den Torstangen zu platzieren. Die Erhöhung von Stephen Lowe glückte und somit zog Trier erstmals mit ein paar Punkten nach. Zur Halbzeit stand es dann schließlich 7:24.

Auch in den zweiten vierzig Minuten boten beide Mannschaften den Zuschauern einen vor allem körperlichen und fairen Kampf. Frankfurt konnte den Vorsprung auf 7:53 ausbauen jedoch ließen sich die Trierer dadurch nicht entmutigen und kämpften erbittert weiter. In der 80. Minute sollte dieser Kampfeswille nochmals belohnt werden. Durch ein schönes Passspiel des Sturms und eine Überzahlsituation konnte der zweite Innendreiviertel Joshua Whalen das „Ei“ bei den gegnerischen Stangen ablegen und verhalf Trier zum 14:53-Endstand.

Am Ende bleibt festzuhalten: Beide Mannschaften zeigten schnelles, modernes und faires Rugby. Der Trierer Nachwuchs konnte wichtige Spielerfahrung sammeln und Trainer Mark Turner ist zufrieden mit deren Fortschritt. Dies lässt weiterhin auf ein stärker werdendes Rugby Trier hoffen!

Das nächste Heimspiel findet am 9. Mai gegen den Tabellenführer TG 75 Darmstadt im Trierer Waldstation statt. Ankick ist um 15 Uhr, der Eintritt ist wie immer frei.

Aber vorher heißt es am Tag der Arbeit(1. Mai) erneut nach Heidelberg in die Rugbyhochburg. Diesmal gegen die Reserve des Deutschen Meisters

Der HRK 2 hat das letzte Spiel gegen den Zaunnachbarn Rudergesellschaft Heidelberg (RGH) deutlich gewonnen. Aufmerksame Leser werden merken, dass eben jene Heidelberger Mannschaft die Trierer am 28. Februar demontiert hatte. Folglich muss sich Trier erneut mit der Außenseiterrolle begnügen. Die Mannschaft hat nichts zu verlieren, weswegen es wieder heißt, mit offenem Visier zu spielen und möglichst viele Punkte zu erzielen.

Allerdings gelang den Ruggern aus der ältesten Stadt Deutschlands gegen den HRK2 in der Hinrunde der bisher einzige Sieg. Wie es also ausgeht, kann momentan nur spekuliert werden. Die Mannschaft freut sich jedenfalls und bereitet fleißig auf das Kräftemessen vor.

Für Trier spielten:

Bongarts, Huguet, Walton, Zimmer, Spiegel, Puszkar, Linz, Stokes, Schmitt, Lowe, Seidler, Steinmetzger, Whalen, Hosu, Beltrán; Auswechselspieler: Zang, Nowakowski, Turner

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