Gladiatoren erkämpfen weiteres Heimspiel

Gladiators Trier gewinnen das 2. Playoffspiel gegen Heidelberg

Die Gladiators sind zurück. Durch eine überragende 2. Halbzeit erspielt sich Trier den Ausgleich und somit ein weiteres Heimspiel. Durch knallharte Defense von Thomas Grün, den geschmeidigen Handgelenken von Simon Schmitz und Lucien Schmikale, der Reboundstärke von Justin Alston und Co und der heißen Atmosphäre auf den Rängen sehen 2.721 Zuschauer einen berauschenden Basketballabend. Mit 83:70 fahren die Männer von Coach Marco van den Berg am Samstag mit neuem Selbstbewusstsein nach Heidelberg.

Trier. Heute haben die Gladiators erneut unter Beweis gestellt, dass sie jede Mannschaft zu Hause besiegen kann. Mit aggressiver Defense und überzeugender Trefferquote schicken sie die Gäste aus Heidelberg nach Hause.

Zur Halbzeit noch ein völlig offenes Spiel, spielt Trier sich zeitweise wie in einen Rausch. Die Stimmung auf den Rängen wird im 3. Viertel richtig hitzig, da die Fans mit so manchen Aktionen der Gästespieler nicht einverstanden war. Das steckte schließlich auch die Spieler in den grünen Trikots an. Lucien Schmikale zeigt endlich wieder, was er der Mannschaft durch seinen wunderschönen Distanzwurf und seiner Bissigkeit bringen kann.

Auch Thomas Grün richtet aus Sicht der Academics auf beiden Seiten des Feldes erheblichen Schaden an, sammelt 15 Punkte und satte 5 Steals. Es ist insgesamt ein geschlossene Mannschaftsleistung, bei der fast jeder eingesetzte Spieler eine wichtige Rolle einnimmt.

Somit ist klar, dass es noch mindestens zwei weitere Spiele geben wird. Am Samstag reisen die Trierer nach Heidelberg und Montag folgt um 20:00 Uhr das nächste Heimspiel in der ältesten Stadt Deutschlands.

Die Stimmen zum Spiel

Branislav Ignjatovic: Es war ein verdienter Sieg. Statistisch ist gab es keinen so großen Unterschied, außer der Punkte in der Zone. Trier hat es besser ausgespielt, speziell in der 2. Halbzeit. Eric Palm hat zu einem ganz ungünstigen Zeitpunkt sein 4. Foul geholt. Grün und Schmikale haben überrascht, haben ordentlich gescort. Taktisch gab es nicht viele Veränderungen, außer dass Trier keine Zonenverteidigung mehr gezeigt hat. Letztlich ist es egal, wie hoch man verliert.

Marco van den Berg: Die Playoffserie geht jetzt richtig los, es wird die interessanteste Serie der Runde. Niklas Würzner ist so viel besser geworden im letzten Jahr, war in der 1. Halbzeit der beste Spieler auf dem Platz. Kyle Dranginis hat ihn in der 2. Halbzeit besser verteidigt. Fast jeder Spieler auf dem Platz hat heute überzeugt, das bezieht sich nicht nur auf die Punkte.

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