Gladiators müssen in Hamburg Leistung zeigen

"Am Ende gewinnt das Team, das mit dem Kopf weniger in der Weihnachtspause ist."

Der Satz des Point Guards der Gladiators Trier, Simon Schmitz, gibt Hoffnung. Und der Trierer Trainer Marco van den Berg weiß beim Blick auf die Tabelle (siehe unten), dass keine Sekunde am morgigen Samstag in Hamburg an Weihnachten oder etwas anderes gedacht werden kann. Denn nur ein Sieg bedeutet, dass die Weihnachten und Feiern auch zusammen passen.

Trier / Hamburg. Nach der Auswärtsniederlage gegen Chemnitz und der Heimspielniederlage gegen die Kirchheim Knights, gab Gladiators-Headcoach Marco van den Berg seiner Mannschaft am Sonntag frei und startete bereits am Montagabend in Vorbereitung auf das Gastspiel in der Hansestadt. Der kommende Gegner, die Hamburg Towers, habe eine sehr gute Mannschaft, gegen welche die Moselaner eine hochkonzentrierte Leistung benötigen, so van den Berg. Auch der verletzte Point Guard der Trierer, Simon Schmitz, sieht den persönlichen Fokus der Spieler als einen entscheidenden Faktor, der über Sieg und Niederlage im letzten Hinrundenspiel entscheidet: „Am Ende gewinnt das Team, das mit dem Kopf weniger in der Weihnachtspause ist“, erklärt Schmitz. Man sei sehr gut vorbereitet und taktisch ausgezeichnet eingestellt.

Das müssen die Gladiatoren auch sein, denn: Hamburg steht aktuell auf Tabellenplatz Fünf und holte aus den 14 bisher gespielten Partien insgesamt acht Siege.

Trainiert werden die Hanseaten von Hamed Attarbashi, der bereits bei den Eisbären Bremerhaven an der Seitenlinie stand.

In seinem Kader: Zwei alte Bekannte aus Trierer Zeiten. Stefan Schmidt und Anthony Canty wechselten nach der Insolvenz der alten TBB Trier an die Elbe und heuerten beim ProA-Konkurrenten für diese Saison an.

Schmidt kam in den bisherigen Spielen auf durchschnittlich 25 gespielte Minuten, sowie 7,4 Punkte und 6,2 Rebounds. Canty bestritt in der laufenden Saison insgesamt sieben Spiele und erzielte dabei 7,1 Punkte pro Spiel. Eine ordentliche Bilanz, vor allem für Schmidt.

Doch dann gibt es neben den Ex-Trierern noch Bazoumana Kone. Der 22-jährige Point Guard stand zuletzt bei den Eisbären Bremerhaven in der Beko BBL unter Vertrag und erzielte in 12 Spielen durchschnittlich 16 Punkte pro Partie und sicherte sich 4,4 Rebounds. Mit 3,5 Assists pro Match ist er obendrein auch der beste Passgeber seines Teams.

Es wartet also eine schwierige Aufgabe beim Wiedersehen mit alten Bekannten auf die Moselaner, die weiterhin auf Alexander Engel, Kilian Dietz (beide Muskelverletzung) sowie den Langzeitverletzten Simon Schmitz (Schambeinentzündung) verzichten müssen.

Zeigen die Gladiators jedoch von Anfang an hochkonzentrierten und dynamischen Basketball, besteht durchaus die Chance auf einen Sieg zum Abschluss des Jahres 2015.

2. Basketball Bundesliga ProA – Männer – Tabelle

  Team G S N   Pkt.
1. Science City Jena 14 13 1 1084:938 26
2. SC Rasta Vechta 13 10 3 1063:849 20
3. VfL Kirchheim 14 10 4 1040:902 20
4. Rockets Gotha 14 9 5 1065:1005 18
5. Hamburg Towers 14 8 6 1004:964 16
6. BV Chemnitz 99 14 8 6 998:942 16
7. USC Heidelberg 13 7 6 923:918 14
8. RheinStars Köln 14 7 7 968:999 14
9. Nürnberger BC 14 7 7 1005:1031 14
10. Gladiators Trier 14 6 8 979:981 12
11. ETB Baskets Essen 14 6 8 981:997 12
12. BCM Baunach 14 6 8 950:1004 12
13. Paderborn Baskets 14 5 9 981:1054 10
14. Hanau White Wings 14 5 9 943:1010 10
15. Giants Leverkusen 14 3 11 945:1101 6
16. Dragons Rhöndorf 14 1 13 963:1197 2

// Danke an Stefan Kölbel, Pressesprecher der Gladiators Trier

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