Gladiators sind nicht zu stoppen !

Gladiators Trier vs. VfL Kirchheim Knights

 

Die Gladiators Trier gewinnen in einem Basketball-Krimi gegen Kirchheim Knights auch das zweite Playoff-Spiel in der beheimateten Arena Trier. Ein knapper Sieg, den sich unsere Gladiators verdient haben.

Trier. Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Freitag haben die Gladiators Trier auch im zweiten Playoff-Viertelfinalspiel gegen die VfL Kirchheim Knights die Oberhand behalten. Vor 3.212 Zuschauern in der Arena Trier gewannen die Moselstädter am Ende mit 79:76 (42:42).

Vor einer Rekordkulisse von 3.212 Zuschauern in der Trierer Arena startete Gladiators-Headcoach Marco van den Berg mit Kevin Smit, Simon Schmitz, Brandon Spearman, Dwayne Evans und Jack Eggleston in die zweite Viertelfinalpartie gegen die VfL Kirchheim Knights.

Anders als beim ersten Aufeinandertreffen am vergangenen Freitag starteten im Sonntagsspiel die Gäste besser und vor allem effektiver in das Spiel. Immer wieder setzten sich die Knights in Form von Andreas Kronhardt und Keith Rendleman bis auf zwischenzeitlich sogar 7 Punkte ab und wiesen eine Field-Goal-Quote von 65% auf. Die Moselstädter schienen geschockt, konnten sich aber durch gute Aktionen wie beispielsweis ein Dunking von Brandon Spearman drei Minuten vor Ende des ersten Viertels wieder herantasten. Doch Kirchheim ließ sich auch vom Trierer  Publikum nicht einschüchtern und zog das Tempo noch einmal an. Beim Stand von 19:28 aus Sicht der Hausherren ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Spielabschnitt fassten die Gladiators mehr und mehr Fuß. Punkte von Brandon Spearman, einem stark aufspielendem Kwadzo Ahelegbe und Justin Raffington brachten die Gladiators bei einer verbleibenden Spielzeit von 2:40 Minuten auf drei Punkte heran (33:36). Nach einer Auszeit von Marco van den Berg war es Sebastian Herrera, der die Arena Trier erstmals zum Kochen brachte. Nach einer schön herausgespielten Offense verwandelte der gerade einmal 18-Jährige eiskalt einen Dreier zum zwischenzeitlichen 40:40. Die daraufhin getroffenen Freiwürfe durch Besnik Bekteshi auf Seiten der Kirchheimer egalisierte Jack Eggleston zum Halbzeitstand von 42:42.

Nach dem Seitenwechsel kristallisierte sich ein echtes Duell auf Augenhöhe zwischen zwei Spielern beider Mannschaften heraus. Justin Raffington und Keith Rendleman trafen abwechselnd den Korb und zeigten in dieser Phase des Spiels ihre Qualität. Traf Raffington, antwortete Rendleman und anders herum. Der Center der Gladiators sorgte im dritten Viertel mit zehn aufeinander folgenden Punkten für einen leichten Vorteil zu Gunsten der Hausherren. Nach einem unsportlichen Foul durch Dennis Tinnon verwandelte Dwayne Evans beide Freiwürfe zum zwischenzeitlichen 54:53 für Trier. Die Moselstädter legten durch Dreier von Kevin Smit und Brandon Spearman nach und sorgten für eine Fünf-Punkte-Führung der Gladiators vor dem letzten Spielabschnitt (63:58).

Es war Richie Williams, der durch einen perfekt platzierten Wurf jenseits der Dreierlinie das alles entscheidende letzte Viertel einleitete. Die Antwort war ebenso beeindruckend.  Dwayne Evans verwandelte drei Freiwürfe in Folge und Sebastian „Mr. Eiskalt“ Herrera setzte bei einer verbleibenden Spielzeit von 8:12 Minuten ebenfalls einen Dreier durch das Netz. Die Gladiators waren wieder mit acht Punkten in Front (69:61). Doch die Kirchheim Knights gaben nicht auf und kämpften sich wieder heran. Keith Rendleman und Jordan Wild glichen wenige Minuten vor Ende des Spiels zum 71:71 aus. 1:33 Minuten standen noch auf der Spieluhr, als der Dreier von Richie Williams den Weg durch die Reuse fand – 71:74. Trier antwortete ebenfalls mit einem Dreier sowie einem Freiwurf von Kwadzo Ahelegbe – 75:74. Bei noch 13,2 zu spielenden Sekunden sorgte Justin Raffington mit einem Fadeaway für die erneute und am Ende entscheidende 1-Punkte-Führung  für die Gladiators (77:76). Die zwei abschließenden Freiwürfe von Simon Schmitz fanden beide ihr Ziel und entschieden das zweite Playoff-Viertelfinalspiel zu Gunsten der Gladiators Trier.

Durch den Heimerfolg bauen die Moselstädter ihre Führung in der Runde der letzten Acht zum 2:0 aus.

Marco van den Berg betonte auf der abschließenden Pressekonferenz jedoch, dass die Serie noch völlig offen sei: „Wir haben heute ein gutes Spiel gezeigt. Beide Mannschaften hätten gewinnen können. Deswegen sind wird froh darüber, dass wir als Sieger das Parkett verlassen haben. Aber: Die Serie ist noch nicht entschieden und wir müssen weiter hart an uns arbeiten. Das Spiel in Kirchheim wird ein sehr wichtiges, das wir unbedingt gewinnen müssen.“

Siegen die Gladiators das am kommenden Dienstag stattfindende Auswärtsspiel in Kirchheim (20:00 Uhr, Sporthalle Stadtmitte), zieht das Team von Marco van den Berg bereits nach drei von maximal fünf Spieltagen in das Halbfinale ein.

Scouting:

Justin Raffington (20 Punkte/7 Rebounds/1 Assist), Brandon Spearman (12/3/0), Kwadzo Ahelegbe (12/1/3), Dwayne Evans (10/6/1), Sebastian Herrera (8/3/3), Simon Schmitz (6/2/2), Jack Eggleston (6/1/2), Kevin Smit (5/0/1), Kilian Dietz (0/2/1), Marian Dahlem (0/0/0), Tim Weber (n.e.)

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