Gladiators treffen auf Baunach

Aufwärtstrend im vorletzten Heimspiel des Jahres fortsetzen

Am 22. Dezember, dem 15. Spieltag in der 2. Basketball-Bundesliga, heißt es für die RÖMERSTROM Gladiators Trier volle Konzentration auf die nächsten zwei Punkte gegen die Baunach Young Pikes. Sprungball der Partie ist um 20:00 in der Arena Trier. Trier steht zurzeit auf Platz zehn in der Tabelle, sechs Plätze vor Baunach, dem aktuellen Schlusslicht der ProA.

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier konnten die letzten zwei Spiele für sich entscheiden. Gegen die OrangeAcademy aus Ulm haben sie eine Sahneleistung vor heimischen Publikum hingelegt. In Hamburg konnten sie das Spiel in letzter Sekunde gewinnen und den sechsten Sieg der Saison einfahren. Die Baunach Young Pikes haben sich in dieser Saison erst einmal gegen die MLP Academics Heidelberg behaupten können. Ansonsten haben sie bislang alle Spiele verloren und finden sich damit auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

Die Gäste aus Baunach sind das Farmteam des Erstligisten Brose Bamberg und mit durchschnittlich 19,6 Jahren, eines der jüngsten Teams der ProA. Unter Trainer Fabian Villmeter gibt es zurzeit vier Spieler die zweistellig scoren. Topscorer sind Shooting Guard Chris Fowler und Tibor Taras mit je 11.2 Punkten pro Spiel. Zudem ist mit Shooting Forward Louis Olinde ein 19-Jähriger Spieler mit Doppellizenz für die ProA und die BBL in den Reihen der Hechte. Er erzielt im Schnitt 11 Punkte und 4.4 Rebounds. Top-Rebounder ist Power Forward Eddy Edigin Jr mit durchschnittlich 6.6 Rebounds und 57.3% Trefferquote innerhalb der Dreierlinie. Man sollte die Baunach Young Pikes in keinem Fall unterschätzen und einen leichten Sieg erwarten, denn gegen Heidelberg haben sie bereits gezeigt, welches Potential in ihnen steckt. Sie werden mit einer Menge Kampfgeist nach Trier kommen, denn sie benötigen jeden Punkt, um von den Abstiegsplätzen zu kommen. Marco van den Berg, Headcoach der Gladiatoren, resümiert: „Es ist ein Team mit vielen Talenten und ich denke, dass sie jede Mannschaft schlagen können. Bis jetzt ist ihnen das nur noch nicht gelungen.“

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben sich wieder gefangen. Ihr Selbstbewusstsein hat durch den Sieg gegen die Hamburg Towers einen Schub bekommen. „Es war eine Bestätigung für uns, ein symbolischer Augenblick, der uns gezeigt hat, dass wir eine Play-Off-fähige Mannschaft sind“, freut sich van den Berg. Auch wenn es ein durchgehend spannendes Spiel war, gaben die Moselstädter nicht auf und konnten so den zweiten Auswärtssieg der Saison mit nach Hause bringen. „Uns hat enorm geholfen, dass die Führungsspieler Jermaine Bucknor und Kapitän Simon Schmitz besonders zu Beginn des Spiels Verantwortung übernommen haben“, so der niederländische Headcoach. Die Energie und das gewonnene Selbstvertrauen aus den letzten beiden Spielen gilt es jetzt auch für das kommende Spiel zu bündeln und gegen die Baunach Young Pikes wieder aufs Parkett zu bringen. „Für uns wird es eine Art Test. Denn bisher haben viele unserer Spieler, in Spielen die wir gewinnen mussten, nicht die Leistung gezeigt, zu denen sie fähig sind. Hoffentlich können sie in diesem Spiel besser mit dem Druck umgehen. Denn das Spiel müssen wir gewinnen, um an den Play-Off-Plätzen dran zu bleiben“, reflektiert Marco van den Berg.

„Es ist immer eine gute Zeit für Basketball! Ich hoffe auf 3000 Zuschauer in der Arena Trier“, antwortet der Headcoach auf die Frage, ob Weihnachten eine besonders gute Zeit ist für Basketball. Am ersten Weihnachtsspieltag in der Arena Trier gilt für die RÖMERSTROM Gladiators Trier gegen die Baunach Young Pikes alles zu geben und den Sieg den Fans zu Weihnachten schenken. Am 27.12. geht es vor heimischem Publikum gegen den Tabellenführer, die Crailsheim Merlins.

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