Gladiators Trier bleiben ungeschlagen

In der Arena gilt seit diesem Jahr das Prinzip "Sieg" - so auch gestern.

Brandon Spearman trug trotz Bluterguss an seiner Ferse zum gestrigen Sieg der Gladiators Trier gegen die RheinStars Köln bei. – Nach nach den Erfolgen in Kirchheim (82:92) und Essen (69:79) folgte gestern der dritte Sieg mit einem (78:57) in der Arena Trier.

Trier. Die Gladiators Trier haben nach den beiden Auswärtserfolgen am vergangenen Wochenende am Samstagabend den nächsten Heimsieg eingefahren. Damit sind die Moselstädter auf heimischem Parkett im Jahr 2016 noch ungeschlagen. Durch den souveränen 78:57 (38:31)-Sieg gegen die RheinStars Köln, unterstreichen die Trierer eindrucksvoll ihre Playoff-Ambitionen.

Gladiators-Headcoach Marco van den Berg startete mit den folgenden fünf Spielern in das Duell gegen den Tabellenzwölften vom Rhein: Kevin Smit, Simon Schmitz, Brandon Spearman, Dwayne Evans und Jack Eggleston bekamen das Vertrauen des holländischen Cheftrainers und setzten es prompt in Punkte um. Nach etwa fünf gespielten Minuten führten die Gastgeber durch eine starke Teamleistung in der Offensive mit 12:4. Vor allem Top-Scorer Dwayne Evans und Justin Raffington setzten sich auf Seiten der Trierer in Szene: Evans erzielte alleine im ersten Viertel 9 Punkte und holte sich 6 Rebounds, Raffington kam auf 5 Punkte. Unter der Leitung der beiden Guards, Simon Schmitz und Kevin Smit, zeigten die Hausherren einen souveränen ersten Spielabschnitt und gingen mit einer 14-Punkte-Führung (22:8) in die erste Viertelpause.

Die zweiten zehn Minuten begannen anders als erwartet: Die Gäste aus Köln mit einem furiosen 8:0-Lauf, ehe Marco van den Berg die erste Auszeit im zweiten Spielabschnitt nahm. Angeführt von Point Guard David Downs wirkten die RheinStars nun viel frischer und wacher. Vor allem der US-Amerikaner kam mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Partie und konnte bis zum Ende des zweiten Viertels 13 Punkte, 2 Rebounds und 3 Assists vorweisen. Doch auch im Team der in weiß aufspielenden Gladiators zeigten allen voran Justin Raffington und Brandon Spearman, wieso sie zurecht mit auf dem Parkett standen: Der Trierer Center fügte nach dem ersten Viertel noch einmal 8 Punkte und 6 Rebounds zu seinen statistischen Werten hinzu und auch Spearman schraubte sein Punktekonto auf insgesamt 8 bis zur Halbzeit. Dass der 24-jährige aufgrund eines Blutergusses an der Ferse angeschlagen auf dem Parkett stand, merkte man dem US-Amerikaner in keiner Sekunde an.

Bei einem Zwischenstand von 38:31 baten die Schiedsrichter zum Pausentee.

Mit viel Dampf und einer ordentlichen Portion Energie starteten die Gladiators in das dritte Viertel. Nach 4 aufeinander folgenden Punkten von Jack Eggleston (4 im 3. Viertel) führten die Hausherren zwischenzeitlich mit insgesamt 13 Punkten. Auch die Auszeit von Gäste-Coach Arne Woltmann konnte sein Team nicht wachrütteln. Die Trierer bauten ihren Vorsprung von Minute zu Minute weiter aus und nutzen jede noch so kleine Unachtsamkeit der RheinStars. Durch die Zuspiele von Simon Schmitz und Kevin Smit bedient, agierte die Offensive der Gladiatoren zeitweise wie aus einem Guss. Doch auch in der Defensive zeigten die Moselaner, warum sie eines der besten Rebounding-Teams der 2. Basketball-Bundesliga sein möchten: Satte 31 Bälle sicherten sich die Trierer bis zum Ende des dritten Viertels. Die schönste Szene des Spiels bekamen die insgesamt 2.585 Zuschauer in der Arena Trier dann in der Mitte des dritten Spielabschnitts zu sehen: Nach einem Steal versenkte Brandon Spearman einen krachenden Dunking zum 53:38 und krönte damit schon vorzeitig seine hervorragende Leistung am Samstagabend.

Mit einem 18-Punkte-Vorsprung und einem Spielstand von 62:45 gingen beide Teams in das letzte Viertel.

Trotz eines letzten Aufbäumens in Person von David Downs und Leon Baeck, gelang es den Gästen nicht, die Gladiatoren noch einmal nervös zu machen. Ein Dreier von Marian Dahlem, sowie Punkte von Brandon Spearman, Jack Eggleston, Kevin Smit und Justin Raffington sicherten den Moselanern einen am Ende hochverdienten 78:57-Erfolg vor heimischem Publikum.

Durch den Sieg gegen die RheinStars Köln stehen für die Gladiators neben dem aktuell sechsten Tabellenplatz außerdem acht Siege aus den letzten zehn Spielen zu Buche. Damit unterstreichen die Trierer noch einmal ihre Playoff-Ambitionen.

Das nächste Heimspiel findet am 13. März um 17:30 in der Arena Trier statt. Zu Gast dann: die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau.

Scoring:
Brandon Spearman (21 Punkte/3 Rebounds/0 Assists), Justin Raffington (17/10/2), Dwayne Evans (11/10/0), Jack Eggleston (10/8/1), Simon Schmitz (7/5/3), Kevin Smit (6/2/5), Marian Dahlem (3/1/1), Tim Weber (3/0/2), Benedikt Breiling (0/0/2), Rupert Hennen (0/0/1), Sebastian Herrera (0/0/0)

// Danke an Stefan Kölbel, Pressesprecher der Gladiators Trier

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