Gladiators Trier gewinnen fünftes Heimspiel

Das Ziel des Play-Off relevanten Platzes 7 wurde gestern erreicht

„Spannend bis zur letzten Sekunde“, so war die einhellige Meinung der Zuschauer gestern in der Arena Trier. Die Gladiators Trier hielten ihre „weiße Heimspielweste“ des Jahres 2016 mit einem erneuten Sieg [ vgl auch unser Vorbericht ] und verabschiedeten die Oettinger Rockets Gotha nach einer äußerst engen Partie mit 77:76 (42:48).

Trier. Gladiators-Headcoach Marco van den Berg startete vor 1.557 Zuschauern in der Arena Trier mit Kevin Smit, Brandon Spearman, Kwadzo Ahelegbe, Dwayne Evans und Justin Raffington in das erste Viertel gegen das im gesamten Spiel gleichwertige Team aus Gotha. Bereits nach 56 gespielten Sekunden konnten die Trierer Fans die ersten Punkte durch einen bestens aufgelegten Dwayne Evans bejubeln (insg. 6 Punkte und 2 Rebounds im ersten Viertel). Gefolgt von einem Korbleger durch Brandon Spearman, erhöhten die Hausherren auf ein zwischenzeitliches 4:1. Doch auch auf der gegnerischen Seite konnte sich vor allem einer in Szene setzen: Joseph Lawson, der auch schon im Hinspiel Ende November überzeugt hatte, traf ganze 8 Punkte und holte sich einen Rebound. Immer wieder ging es an diesem Abend in den ersten zehn Minuten hin und her. Mal führten die Gäste aus Gotha, mal die Gladiatoren aus Trier. Insgesamt sechs Mal wechselte im ersten Spielabschnitt die Führung. Nach einem Buzzerbeater von Simon Schmitz fern ab der Dreierlinie, ging es mit bei einem Stand von 22:20 in die erste Viertelpause.

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten wieder die Gastgeber: Einen kleinen 4-Punkte-Lauf schloss Brandon Spearman mit einem krachenden Dunking zum zwischenzeitlichen 33:27 zu Gunsten der Gastgeber ab. Doch die Antwort der Gäste folgte prompt. Wieder war Joseph Lawson, der durch insgesamt 7 Punkte im zweiten Viertel die Rockets immer wieder heran und in Führung brachte. An seiner Seite: Marco Völler. Der Sohn von Fußballlegende Rudi Völler erzielte ganze 12 Punkte bis zum Ende der zweiten zehn Minuten und trug so zu einem beeindruckenden 9:0-Lauf sowie der damit verbundenen 33:36-Führung der Schützlinge von Headcoach Chris Ensminger bei. Bei einem Spielstand von 42:48 ertönte die Halbzeitsirene.

Im dritten Viertel bot sich den Zuschauern in der Arena Trier wie schon zuvor eine extrem hart umkämpfte und enge Partie, in der die Gastgeber nach Punkten von Dwayne Evans, Kwadzo Ahelegbe und Simon Schmitz das Spiel erneut zum 49:49 ausgleichen konnten. Die Pattsituation konnten die heimischen Fans jedoch nur kurz bejubeln, denn: Carlton Guyton, Top-Scorer und beste Spieler der Rockets, drehte in den Folgeminuten auf und erzielte im dritten Viertel neun seiner insgesamt 17 Punkte an diesem Abend. Durch einen erneuten Dreier von Kevin Smit, der eine hervorragende Defensivleistung zeigte, schoben sich die Gladiatoren bis zum vierten Viertel noch einmal auf fünf Punkte heran. Beim Stand von 56:61 ging es in den letzten Spielabschnitt.

Dwayne Evans eröffnete durch einen einfachen Korbleger ein Viertel, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Immer wieder schaffte es Gotha sich leicht abzusetzen – immer wieder konterten die Gladiators mit perfekt getimten Würfen. Beim Stand von 66:67 hatten die Hausherren dann knapp vier Minuten vor Schluss die Möglichkeit das Spiel noch einmal zu drehen. Zwei Freiwürfe von Justin Raffington und ein getroffener Korbleger von Dwayne Evans (8 Punkte und 5 Rebounds im letzten Viertel) brachten die Arena nun endgültig zum Kochen. Doch ein Mal mehr konterten die Gäste durch einen völlig wilden und fernab der Linie geworfenen Dreier von Carlton Guyton und setzen sich so mit zwei Punkten (70:72) von den Gladiators ab. Beim Stand von 72:74 und noch 2:31 Minuten auf der Uhr nahm Marco van den Berg seine letzte Auszeit. Seine Ansprache musste gewirkt haben, denn: Prompt schlug ein Dreier von Kevin Smit zum 75:74 zu Gunsten der Trierer im Korb der Rockets ein. Kurz vor Schluss traf Justin Raffington daraufhin zwei Freiwürfe zum Endstand von 77:76 für die Gladiators Trier.

Am Ende sicherte eine starke Freiwurfquote von 88% und ein weiteres Double-Double von Dwayne Evans (16 Punkte/10 Rebounds) den Sieg gegen den Tabellenvierten. Durch den fünften Sieg im fünften Heimspiel 2016, schieben sich die Gladiators zwischenzeitlich auf den siebten und damit Play-Off-Relevanten Tabellenplatz.

Das nächste Heimspiel der Moselstädter findet am 27. Februar um 20:00 Uhr gegen den direkten Tabellenkonkurrenten, die RheinStars Köln statt.

Scoring:

Dwayne Evans (16 Punkte/10 Rebounds), Kwadzo Ahelegbe (15/2), Justin Raffington (13/4), Brandon Spearman (13/2), John Eggleston (9/3), Kevin Smit (6/2), Simon Schmitz (5/1), Benedikt Breiling (0/1), Sebastian Herrera (0/0), Tim Weber (0/0), Marian Dahlem (0/0)

// Danke an Stefan Kölbel, Pressesprecher der Gladiators Trier

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