Gladiators verlieren gegen Jena

Erstes Halbfinal-Duell gegen Jena

Die Gladiators Trier haben das erste von fünf möglichen Playoff-Halbfinal-Spielen gegen Science City Jena mit 47:66 (24:35) verloren. Vor knapp 2700 Zuschauern in der Sparkassen Arena Jena zeigten die Gäste aus Trier eine zu körperlose Partie und geraten damit in der Serie mit 0:1 in Rückstand.

Trier/ Jena. Marco van den Berg schickte Kevin Smit, Brandon Spearman, Simon Schmitz, Dwayne Evans und Jack Eggleston zu Beginn des ersten Viertels auf das Parkett.

Ab der ersten Sekunde wurde das Team aus Trier von hochmotivierten Gastgebern nahezu überrumpelt. Jena startete mit einem 8:0-Lauf in die Partie und brachte die Zuschauer zum Toben. Nur schwer schafften es die Gäste gegen aggressiv spielende Hausherren, freie Würfe zu kreieren. Kevin Smit erzielte durch einen Dreier die ersten Trierer Punkte des Spiels. Jedoch konnte auch das die Moselstädter nicht wachrütteln.

Jena zeigte guten Basketball und vollstreckte auch von der Freiwurflinie (80% im ersten Viertel) eiskalt. Mit 19:12 führten die Saalestädter nach dem ersten Spielabschnitt.

Im zweiten Viertel erwischten die Gladiators den besseren Start und kämpften sich durch Punkte von Jack Eggleston, Kwadzo Ahelegbe, Justin Raffington und Sebastian Herrera bis auf zwei Zähler heran – 22:24. Das Team von Cheftrainer Björn Harmsen blieb in der Folge jedoch eiskalt und konnte durch Immanuel McElroy und Guido Grünheid auf die Trierer Serie antworten. Bis zum Ende der ersten Halbzeit nutzte Science City die Unkonzentriertheiten im Spiel der Gäste (15 Trierer Turnover in der 1. Halbzeit) eiskalt aus. Mit einem 11-Punkte-Rückstand (24:35) traten die Gladiatoren den Weg in die Kabine an.

In der zweiten Halbzeit war es erneute Jena, das aggressiver in die Partie startete. Allen voran Guido Gründheid überzeugte in dieser Phase des Spiels durch seine Stärke unter dem Brett. Die Ostthüringer setzten sich immer weiter ab und führten zwischenzeitlich mit 16 Punkten (47:31). Trier schaffte es auch mit zunehmender Spielzeit nicht, die Gastgeber noch einmal unter Druck zu setzen und erarbeitete sich zu wenige Chancen. Science City ging 51:36 in das letzte Viertel.

Im letzten Spielabschnitt verwaltete Jena abgeklärt seinen Vorsprung. Die Gladiators versuchten zwar noch einmal dem Spiel ihren eigenen Stempel aufzudrücken, konnten sich jedoch nicht entscheidend durchsetzen.

Am Ende mussten die Gäste eine verdiente 47:66-Niederlage hinnehmen. Marco van den Berg sagte auf der abschließenden Pressekonferenz: „Wir haben heute nicht aggressiv genug gespielt. Jena hat uns genau in diesem Punkt geschlagen. Am Samstag haben wir ein neues Spiel und eine neue Chance.“

Das nächste Playoff-Halbfinal-Duell gegen Jena findet am kommenden Samstag, den 23. April um 20:00 Uhr in der Arena Trier statt. Tickets für den „Lotto Rheinland-Pfalz – Spieltag“ sind in der Geschäftsstelle der Gladiators, unter www.gladiators-trier.de oder bei Ticket Regional und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Scouting:

Dwayne Evans (11 Punkte/7 Rebounds/4 Assists), Justin Raffington (6/9/1), Kevin Smit (6/0/0), Kwadzo Ahelegbe (5/2/2), Kilian Dietz (5/2/0), Simon Schmitz (4/3/2), Jack Eggleston (4/3/2), Sebastian Herrera (4/1/0), Brandon Spearman (2/0/0), Tim Weber (0/1/1), Marian Dahlem (0/0/1)

 

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