GOLDMANN Dolphins Trier mit 6. Sieg in Folge

Auswärtshürde Köln souverän gemeistert

Richtig gut kam Rollstuhlbasketball-Bundesligist GOLDMANN Dolphins Trier nach der mehrwöchigen Weihnachtspause am gestrigen Samstagnachmittag auch sportlich ins neue Jahr. Mit einem überzeugenden und nie gefährdeten 51:74 (13:18; 25:39; 39:60) Auswärtssieg bei den Köln 99ers behaupteten die Trierer nicht nur ihren Play-Off-Platz 4 in der RBBL, sondern stellten mit dem 6. Saisonsieg in Folge eine neue Bestmarke seit ihrer Zugehörigkeit zur Bundesliga im Jahr 1994 auf.

An diesem Tag nicht zu stoppen - Janet McLachlan
An diesem Tag nicht zu stoppen – Janet McLachlan.

Die nunmehr seit Wochen als Mannschaft der Stunde in der RBBL genannten Dolphins starteten zwar verhalten in die Partie (3. Min. – 6:0), fingen sich dann aber ebenso rasch und konnten ab der 7. Spielminute eine erste Führung erarbeiten (8:9), die man im weiteren Spielverlauf nicht mehr abgeben sollte. Aus einer sicheren Abwehr heraus erspielten sich die Gäste ein ums andere Mal gute Wurfoptionen, die man routiniert zu Punkten nutzte und somit die Führung in diesem Spiel weiter ausbaute. Über ein 13:18 zur ersten Viertelpause konnte man bereits zur Halbzeit einen vorentscheidenden 14-Punkte-Vorsprung erarbeiten (25:39).

Die Gastgeber, die nie aufsteckten und auch nach dem Seitenwechsel versuchten über ihre besten Akteure, die Center Paul Toes (18 Punkte) und Marina Mohnen (12), dem Spiel dennoch eine Wende zu geben, scheiterten an diesem Tag an der deutlich höheren Wurfausbeute ihres Gegners.

Hier allen voran die kanadische Nationalspielerin Janet McLachlan (27 Punkte) in den Reihen der Moselaner, die einen sehr guten Tag erwischt hatte, 13 Schüsse aus dem Feld fanden ihr Ziel bei einer 100%igen Wurfausbeute.

Und da auch Nationalspieler Dirk Passiwan wie gewohnt seine Kreise für die Dolphins zog und gar heute selbst auch mit einem seltenen Triple-Double aufwartete (31 Punkte/13 Rebounds und 11 Assists), bauten die Trierer ihre Führung stetig aus. Über ein 39:60 nach dem 3. Spielabschnitt siegten die Dolphins letztendlich auch in der Höhe völlig verdient mit 51:74.

Erfreulich, auch Triers kanadischer Neuzugang Peter Won konnte in 18 Minuten Einsatzzeit andeuten, dass er für sein neues Team durchaus eine ideale Ergänzung oder gar Verstärkung und für die weitere Saison eine wichtige Option sein kann, auch wenn ihm verständlich in einigen Spielsituationen und nach nur 3 Trainingseinheiten mit der Mannschaft noch die Bindung zum Team fehlte.

Spielertrainer Dirk Passiwan zeigte sich so sehr zufrieden mit dem Gesamtauftritt seiner Mannschaft in Köln („ohne die Arbeit aller im Team hätten Janet und ich heute auch nicht diese Punkte fürs Team erzielen können“), wenn es etwas zu bemängeln gab, dann die doch schwache Ausbeute von der Freiwurf-Linie, denn immerhin waren die Dolphins bisher das stärkste FW-Team in der RBBL.

Goldmann Dolphins Trier (Korbpunkte): Dadzite (2), Ewertz (n.e.), Jassman (6), McLachlan (27), Passiwan (31), Podnieks (2), Saunders (6), Schmitz (n.e.) und Won

Bericht: Goldmann Dolphins Trier, Foto: Sandra Wagner

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