Hallenturnier: SV Mehring gewinnt und spendet

Am Wochenende fand in der Konzer Saar-Mosel-Halle bereits die 17. Auflage des Fußballhallenturniers zugunsten der Lebenshilfe-Kreisvereinigung Trier-Saarburg statt. Wieder einmal kamen über 70 Mannschaften der Region, um für den guten Zweck zu kicken.

Konz Hallenturnier Lebenshilfe
Die beiden Finalisten SV Mehring und SV Krettnach spendeten ihre Siegprämien. Foto: Torsten Franken

„Der Fußballkreis ist eine große Familie und alle helfen mit“, beschrieb Bernd Marx, Vorsitzender des ausrichtenden Fußballkreises Trier-Saarburg, das große Engagement der teilnehmenden Mannschaften. Von der F-Jugend bis zu den Senioren sorgten das ganze Wochenende wieder die unterschiedlichsten Teams für Unterhaltung. Ein Turnier hat Bernd Marx dabei besonders imponiert: „Am Freitag war das Turnier der Behinderten, was mit einer riesigen Begeisterung gespielt wurde. Das hat mein Herz erfreut.“

Das Hauptturnier fand dann am Sonntag statt und lockte jede Menge Zuschauer in die Halle. Dabei sollte wie im letzten Jahr der SV Mehring am Ende triumphieren. Der Titelverteidiger hatte zwar zunächst Anlaufschwierigkeiten in der Gruppenphase und kam nur knapp ins Viertelfinale, wurde aber in der K.O.-Runde immer besser und zog nach Siegen gegen Rheinlandligakonkurrent FSV Tarforst (1:0) und den Bezirksligisten SV Leiwen (4:1) ins Endspiel ein. Die Überraschung des Hauptturniers waren aber die Kicker des A-Ligisten

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Im Endspiel setzte sich der SV Mehring gegen den SV Krettnach durch. Foto: Torsten Franken

FC Könen, die zunächst im Viertelfinale Oberligist Eintracht Trier II im Neunmeterschießen bezwangen und sich dann im Halbfinale nur knapp dem SV Krettnach geschlagen geben mussten (0:1). Im Endspiel war der SV Mehring von Beginn an überlegen und sicherte sich mit einem 2:0 gegen Bezirksligist Krettnach erneut den Titel. „Im Endspiel war Mehring einfach besser und hat verdient gewonnen. Aber Hut ab vor meiner Mannschaft. In dieser Besetzung ins Finale zu kommen ist sensationell“, meinte Krettnachs Trainer Erwin Berg, der auf viele angeschlagene Spieler verzichten musste. Zudem agierte seine etatmäßige Nummer Eins die gesamte Spielzeit im Feld. Dennoch waren sich alle einig, dass das Sportliche nur Nebensache für die gute Sache ist. So spendeten die beiden Finalisten Mehring und Krettnach ihre Siegprämien sofort wieder zurück. „Das zeigt, dass sich auch die Teams mit dem Anliegen der Lebenshilfe identifizieren“, freute sich Walfried Heinz, Ehrenamtlicher Vorsitzender der Lebenshilfe-Kreisvereinigung Trier-Saarburg.

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