Handball: „Wir haben es selbst in der Hand!“ – Miezen vor dem Saisonfinale

Die Trierer Miezen treffen am Samstagnachmittag (16:30 Uhr, Arena Trier) im wohl wichtigsten Spiel des Jahres auf den Frankfurter HC. Mit einem Remis oder einem Sieg kann Trier den Klassenerhalt schaffen, bei einer Niederlage muss die Mannschaft von Thomas Happe in die Zweite Liga absteigen.

Die Miezen wollen mit der Unterstützung der Fans gegen den schweren Gegner siegen. „Wir haben es jetzt wieder weitgehend selbst in der Hand, aber auch einen starken Gegner vor Augen.“, beschreibt Thomas Happe die bevorstehende Partie, die aufgrund der einheitlichen Anwurfzeit aller Partien des letzten Spieltages bereits um 16:30 Uhr angepfiffen wird.

Konkurrent Rosengarten muss beim Tabellenzweiten in Buxtehude antreten und hat entsprechend geringe Chancen auf zählbaren Erfolg. Für die Miezen geht es im letzten Spiel daher um alles und die Belastung ist entsprechend hoch: „Gerade für die jungen Spielerinnen ist so eine Stresssituation schon eine extreme Erfahrung, aber meine Mannschaft zeigt sich in der Vorbereitung auf Samstag sehr konzentriert und mit großem Willen.“

Gegner Frankfurt/Oder hat am Mittwochabend sein letztes Heimspiel der Hauptrunde überraschend deutlich mit 36:30 gegen den VfL Oldenburg gewonnen und steht ohnehin bereits sicher in den Meisterschafts-Playoffs. Für die Gäste geht es dennoch um die Wahl des Gegners im Viertelfinale; denn je nach Ausgang der Partien trifft Frankfurt dort auf Buxtehude, Leverkusen oder Leipzig.

Eine schwere Aufgabe wird es also gewiss werden und ein Taktieren im Spiel gegen die Miezen ist nicht zu erwarten, weiß auch Happe: „Frankfurt wird dieses Spiel natürlich gewinnen wollen und wir müssen in den entscheidenden 60 Minuten schlichtweg besser sein, um den Klassenerhalt zu sichern.“ Frankfurt hat mit den Nationalspielerinnen Hering, Beier, Gubernatis und nicht zuletzt Franziska Mietzner eine hohe Qualität im Kader.

Die Chance der Miezen sieht Happe so auch wieder besonders im Kampf: „Wir sind in einer Situation wie gegen Oldenburg – dort haben wir mit mehr Willen und mehr Kampf, sowie einer ordentlichen Deckung, überraschend den Sieg errungen. Wir müssen am Samstag wieder alles aus uns herausholen und ebenso kämpferisch wie konzentriert und koordiniert spielen, dann ist mit der Unterstützung der unglaublich treuen und tollen Trierer Fans noch alles drin.“, so der Trainer, der offen um die Gunst der Fans wirbt:

„Wir brauchen wirklich jede Frau und jeden Mann.“

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