Handball: 50 Minuten lang das bessere Team – Miezen knapp an Sensation vorbei

Nur wenige schwache Minuten haben dafür gesorgt, dass den Trierer Miezen der zweite Saisonsieg verwehrt blieb. Gegen den Fünftplatzierten aus Leverkusen unterlag die Mannschaft unter der Leitung von Igor Domaschenko am Ende mit 26:32 (15:13). Bis zur 50. Minute waren die Miezen das bessere Team.

Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start in die Partie und lagen rasch mit 2:0 in Front, ehe Leverkusen seine Chancen besser nutzen und auf 4:4 gleichziehen konnte. Doch die Miezen setzen ihr gutes Abwehrspiel weiter fort und gingen erneut bis zum 7:5 in Führung, ehe die Elfen aus Leverkusen wieder zum 8:8 ausglichen. Die Partie blieb ausgeglichen und Trier durchweg mit Führungsanspruch in eigener Halle.

Zur Pause stand es völlig verdient 15:13, sodass Gästetrainerin Renate Wolf deutlich Worte in der Kabine finden musste. Diese verfehlten nicht ihre Wirkung und die Bayerdamen nutzen zu Beginn des zweiten Durchgangs zwei Fehler bei Trier und machten den Vorsprung abermals wett. Wieder steckte Trier nicht auf und zog seinerseits wieder bis auf 18:15 davon, die Sensation lag nun in der Luft und schien durchaus realistisch. Trier war auch zu diesem Zeitpunkt, schlichtweg das bessere Team. Vojcic überragte mit letztlich 16 Toren (16/7)!

Die Partie verlief nun aber ausgeglichener und Leverkusen kam in der 36. Minute erstmals zu einer 18:19-Führung. Bis zur 49. Spielminute konnten sich die Miezen aber ohne Probleme behaupten, dann hatte Bayer wieder auf 24:24 gleichgezogen und der Kampf für die Schlussrunde war endgültig eröffnet. In der 51. Minute gelang Bayer dann nach Fehlern von Trier die erstmalige Zwei-Tore-Führung – insbesondere Krause und Steinbach nutzen nun ihre Torchancen aus deutlicher Entfernung sehr effektiv. Als Trier zum dritten Mal in Folge im Angriff beim Kreisanspiel den Ball vergab, gelang Leverkusen das 24:27 und Domaschenko beantragte ein Time-Out.

Doch der Wille der bis dahin aufopferungsvoll kämpfenden Trierer Truppe schien gebrochen und Leverkusen konnte mit mehreren Gegenstößen zum nicht ganz verdienten 26:32 erhöhen. Die Elfen gewannen dank besserer Schlussphase zwar verdient, die Höhe des Sieges fiel in Anbetracht von 50 starken Trierer Minuten aber zu hoch aus. Am kommenden Sonntag (14:30 Uhr, Arena Trier) haben die Miezen gegen Blomberg-Lippe die nächste Gelegenheit, um aus ihrer ausgesprochenen Heimstärke wieder zählbare Erfolge zu ziehen.

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