Handball: Miezen selbstbewusst vor Lokalderby gegen Weibern

Die Trierer Miezen treffen am 6. Spieltag der 1. Handball Bundesliga am Mittwochabend um 19.30 Uhr in der Arena Trier auf den rheinland-pfälzischen Konkurrenten Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern. Gegen den Aufsteiger unter der Führung von Ex-Miezentrainerin Ildiko Barna soll der zweite Saisonsieg gefeiert werden. Dafür hofft die Trierer Mannschaft auf viele Zuschauer in der Arena.

„Gegen Leipzig und Buxtehude waren wir noch krasser Außenseiter, aber morgen wollen wir vor einer tollen Kulisse den zweiten Saisonsieg einfahren!“, verspricht Miezen-Spielführerin Megané Vallet. Und auch Miezentrainer Jörn Ilper plant mit einer ganz anderen Vorstellung als in den letzten beiden Heimspielen gegen die überlegenen Top-Teams: „Wir haben seit Beginn der Vorbereitung ganz besonders auf dieses Spiel heute hingearbeitet und wir werden unsere Vorgaben diesmal umsetzen und Weibern so in der Arena Trier besiegen.“

Neben vielen mitgereisten Gästefans erwarten die Verantwortlichen auch regen Zuschauerzuspruch von den Trierer Fans: „Die Halle muss brennen und was die Heimspiele anbelangt, so fängt die Saison für uns ja jetzt erst so richtig an“, hofft auch MJC-Vorstand Jürgen Brech auf gut gefüllte Ränge.

Mit einem Sieg gegen Weibern würden die Miezen einige Distanz zu den Abstiegsrängen schaffen und damit nach drei Jahren im Tabellenkeller endlich wieder aus dem Mittelfeld der Liga heraus agieren. Das stärkt auch die mentale Seite im Team: „Wir wollten das Verlierergen der letzten Jahre abschaffen, und wenn man nicht mehr mit dem Rücken zur Wand stehend in Spiele gegen die anderen Teams in Schlagdistanz geht, ist das psychisch eine ganz andere Ausgangsposition, besonders für unseren sehr jungen Kader“, erklärt Ilper.

Die Partie gegen die Vulkan-Ladies wird wie gewohnt um 19.30 Uhr angepfiffen. Mit Svenja Huber und Eva Lennartz stehen dabei neben Trainerin Ildiko Barna zwei weitere in Trier bekannte Gesichter aufseiten der Gästemannschaft. Die frühere Mieze Antonia Pütz hingegen wird nicht mehr für Weibern auflaufen. Sie hat die Karriere aus gesundheitlichen Gründen nach der letzten Saison beendet. Schonen werden die Miezen ihre „Bekannten“ aber sicher nicht: „Wir ziehen unser Ding durch und bis zum Schlusspfiff ist es völlig egal, wer dir da gegenübersteht“, gibt sich auch Silvia Solic gewohnt kämpferisch und betont siegesgewiss: „Wir werden die Arena Trier rocken!“

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