Hauchdünner Sieg der Gladiators

Trierer Trainer van den Berg verlangt mehr von seinen Spielern

Glück für die Trierer Gladiators beim Spiel gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen. Dennoch ist der Trierer Headcoach Marco van den Berg mit dem 53:50 (29:24) nicht zufrieden. Das erstrebte Ziel eines zweiten Siegs in Folge wurde dennoch erreicht.

Trier. Von Beginn an taten sich die Gladiatoren vor insgesamt 1.901 Zuschauern in der Arena Trier schwer. Angeführt von der Starting-Five, bestehend aus Kevin Smit, Brandon Spearman, Marian Dahlem, Dwayne Evans und Kilian Dietz, fielen die ersten Punkte der Moselaner erst nach 3:30 gespielten Minuten. Brandon Spearman traf zum zum 2:9 aus Sicht der Heimmannschaft, die in den ersten zehn Minuten nur einmal zum zwischenzeitlichen 9:9 gegen starke Gäste ausgleichen konnte. Insgesamt offenbarten beide Teams vor allem im Abschluss extreme Schwächen, was sich im Spielstand widerspiegelte: ein 10:13 aus Sicht der Gladiators stand nach dem ersten Viertel auf der Anzeigetafel.

Auch in den zweiten zehn Minuten bot sich den Basketballfans aus Trier ein unverändertes Bild: Die Gladiatoren trafen bis zur Halbzeit insgesamt nur 17% ihrer 3-Punkte-Würfe und blieben auch bei den sogenannten „freien Würfen“ unter dem Durchschnitt. Lediglich 30% der „Field Goals“ fanden den Weg in das Netz – viel zu wenig für die Ansprüche der Trierer. Auf Seiten der Essener sah die Statistik jedoch nicht besser aus: Wie bei den Gladiators traf das Team von Headcoach Igor Krizanovic ebenfalls nur 30% ihrer „Field Goals“. Mit einem Stand von 29:24 für die Heimmannschaft ging es in die Pause.
In die zweite Halbzeit startete das Team um Debutant Tim Weber mit mehr Schwung und Elan und setzte sich bis zum Ende des dritten Viertels mit 9 Punkten ab. Der US-Amerikaner, der aufgrund fehlender Dokumente der Air Base in Spangdahlem den Saisonstart verpasste, feierte einen guten Einstand und bejubelte die 42:33-Führung vor den letzten zehn Minuten.

Den finalen Spielabschnitt gestalteten die beiden Teams extrem eng und spannend, da auf beiden Seiten viele Würfe nicht ihr Ziel fanden. Dank einer am Ende starken Leistung von Center Eric Anderson (13 Punkte) und Forward Dwayne Evans (ebenfalls 13) gewannen die Gladiators Trier hauchdünn mit 53:50 gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen.

Auf der abschließenden Pressekonferenz fand Headcoach Marco van den Berg deutliche Worte: „Das war heute schlicht und ergreifend nicht gut, was wir abgeliefert haben. Aber da merkt man einmal mehr, dass das Team jung und unerfahren ist. Wir müssen jetzt gut regenerieren und uns dann auf Leverkusen fokussieren“, so der 50-Jährige.

Scoring:

Kevin Smit (6 Punkte), Dwayne Evans (13), Brandon Spearman (8), Marian Dahlem (0), Kilian Dietz (0), Eric Anderson (13), Tim Weber (8), Luca Breu (2), Benedikt Breiling (3), Alexander Engel (0)

// Danke an Stefan Kölbel, Pressesprecher der Gladiators Trier

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