Heute tritt die Eintracht gegen Stuttgart an

Von der Mosel an den Neckar

Die Wochen der Wahrheit gehen für Eintracht Trier in die nächste Runde. Heute reisen die Moselstädter zum VfB Stuttgart II – und damit wieder zu einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Während die Schwaben sich durch zuletzt vier Siege in Serie wieder etwas Luft verschaffen konnten, zählt für den SVE weiterhin jeder Punktgewinn. Mit einem Erfolg im GAZI-Stadion auf der Waldau könnte die Elf von Cheftrainer Oscar Corrochano weiter wichtigen Boden gut machen. 

Trier / Stuttgart. Mageren 15 Zählern nach 21 Spielen vor der Winterpause stehen nach dem Jahreswechsel bereits zehn Punkte aus nur fünf Partien gegenüber – Eintracht Trier hat seine Form endlich gefunden. Den positiven Trend möchten die Blau-Schwarz-Weißen auch am Samstag in Stuttgart fortsetzen. Aber die Gäste von der Mosel sind gewarnt: Der VfB gewann zuletzt vier Partien in Serie, kassierte dabei nur ein Gegentor (beim 4:1-Erfolg gegen den FK Pirmasens). Eintracht-Chefcoach Oscar Corrochano erwartet daher eine konzentrierte Leistung seines Teams: „Wir müssen mit derselben Marschroute wie in den letzten Spielen in die Partie gehen. Die Spieler des VfB sind sehr agil, technisch und taktisch gut ausgebildet. Da wird uns in puncto Handlungsschnelligkeit alles abverlangt werden.“
Verzichten muss Corrochano heute ganz sicher auf die gesperrten Christos Papadimitriou und Michael Blum. Tobias Henneböle hat nach seinen hartnäckigen Achillessehnenproblemen zwar das Mannschaftstraining wieder aufgenommen, hat aber weiterhin Trainingsrückstand. Ähnliches gilt für Simon Maurer, der sich nach seinem Kreuzbandriss noch im Aufbau befindet. Insbesondere in der Innenverteidigung ist die Personaldecke durch die Ausfälle dünn. Sorgen macht sich Corrochano deshalb aber nicht, mit Kapitän Michael Dingels stünde die passende Alternative schon bereit. „Auch wenn Micha im körperlichen Bereich noch Defizite hat, ist er ein ganz wichtiger Spieler für uns. Nach seiner Einwechslung gegen Offenbach hat er das gut gemacht und wir haben vollstes Vertrauen, wenn er auf dem Platz steht“, lobte Corrochano seinen Spielführer. Ein dickes Fragezeichen steht auch noch hinter Mittelfeldakteur Antonyos Celik.
Hoffnung macht hingegen die Genesung von Patrick Lienhard. Der Spielmacher musste gegen Offenbach wegen einer heftigen Prellung zuschauen, ist aber im Schwabenland voraussichtlich wieder eine Option. Mit bereits drei Toren nach der Winterpause zählte Lienhard zuletzt zu den Leistungsträgern. Für den SVE ist das Ziel gegen den VfB Stuttgart II klar: Punkte müssen her. Anstoß im GAZI-Stadion auf der Waldau ist um 14 Uhr.

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